Rennen zum Abhaken

Kein gutes Wochenende hatte das Team Engstler in der Slowakei. Zwischen den beiden Fahrern Charles Kaki Ng (vorne) und Franz Engstler kam es sogar zu einer Kollision. Foto: privat

Es sollte nicht sein – so könnte man das Rennwochenende des Liqui Moly Teams Engstler auf dem Slovakiaring kurz zusammenfassen. Während Franz Engstler sich bei den freien Trainings immer unter den ersten Zwölf befand, sollte es im Qualifying am Samstag für Q2 nicht reichen.

Engstler befand sich kurz vor Ende von Q1 auf seiner schnellen Runde, konnte in den ersten Sektoren gute Zeiten abliefern, doch dann verlor Engstler seinen BMW und landete im Kiesbett. Das Aus für den Allgäuer und der Abbruch für Q1. Engstler startete letztendlich aus der siebten Reihe, von Platz 13. Sein Teamkollege Charles Kaki Ng aus der neunten Reihe, von Platz 18. Für Engstler lief es zunächst nach Plan, langsam aber sicher konnte er Plätze gut machen und sich aus dem Kollisionen, die es an diesem Rennsonntag zu genüge gab, heraus halten. Dann allerdings wurde Engstler unsanft von einem weiteren BMW Fahrer touchiert, Engstler drehte sich. Doch damit nicht genug: sein Teamkollege Charles Kaki Ng hatte keine Möglichkeit auszuweichen, es kam zur Kollision der beiden Teamkollegen. Engstler musste zur Halbzeit seinen BMW in der Boxengasse abstellen, Ng wurde Fünfzehnter. Im zweiten Lauf startete Engstler aus der neunten Reihe, Charles Kaki Ngs BMW hingegen war nicht mehr einsatzfähig. Eine Nullrunde für den Liqui Moly-Fahrer. Engstler kämpfte sich auf Platz 13 vor und bekam so zumindest noch einen Punkt in der Privatfahrerwertung. Er belegt aktuell Platz vier in der Meisterschaft der Privatfahrer.

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