Restaurant und Fitnessräume

Nicht nur der Neubau am Zentralhaus (links) schreitet voran, auch im Bestandsgebäude (Hotel) soll kräftig umgebaut werden. Foto: Läufle

Der Bau des neuen Allgäu Towers (Zentralhaus) schreitet sichtbar voran. Wie berichtet soll am 14. August Richtfest gefeiert werden. Aber nicht nur der vordere Gebäudeteil soll ein neues Gesicht bekommen, auch im nicht abgerissenen hinteren Teil sind einige Veränderungen geplant. Unter anderem ist ein neues Restaurant vorgesehen und die vorhandenen Spielhallen werden innerhalb des Gebäudes verlegt. Der Bauausschuss war mit den Umgestaltungsplänen einverstanden.

Die markanteste Veränderung am Gebäude wird eine Außenfluchttreppe, die an der Südfassade des Hauses (zum Reischmann hin) vom 13. bis zum 4. Obergeschoss (OG) aus Sicherheitsgründen angebracht werden muss. Umgestaltet wird, wie Baureferentin Monika Beltinger dem Ausschuss berichtete, auch das Erdgeschoss. Dort entsteht zum einen auf der Seite zur Beethovenstraße hin ein 425 Quadratmeter großes Restaurant mit Außenbewirtschaftung (in Blickrichtung Parktheater). Zum anderen soll die Hotelrezeption vergrößert werden und einen direkten Anschluss an den inneren Aufzug erhalten. Künftig ist die Hotellobby damit sowohl vom Hotelzugang an der Rückseite des Zentralhauses als auch vom Eingang an der Beethovenstraße direkt erreichbar. Im ersten OG rutschen die beiden Spielhallen im Zuge der Umbaumaßnahmen nach hinten ins Gebäudeinnere und sind künftig über den Aufzug im Gebäudes oder die neue Treppe, die den Lift umfasst, erreichbar. Im vorderen Bereich zur Beethovenstraße hin sind Büroflächen vorgesehen. All diese Maßnahmen sollen noch heuer erfolgen. Noch abschließend geklärt werden muss laut Beltinger allerdings die Stellplatzsituation. Durch das neue Restaurant und die Spielhallen entsteht nach Meinung der Bauverwaltung ein zusätzlicher Stellplatzbedarf von zehn. Im Antrag des Investors werden dagegen nur zwei weitere Parkplätzen – die abgelöst werden sollen – als notwendig gesehen. Der Bauausschuss beschloss jedoch einstimmig, dass der Mehrbedarf an Stellplätzen (genaue Anzahl wird noch ermittelt) nun nicht mehr abgelöst werden kann. „Laut unserer Stellplatzsatzung ist eine Ablöse von Stellplätzen für Spielhallen sowieso nicht möglich“, erklärte Beltinger. Der Umbau des Bestandsgebäudes soll im Jahr 2013 im 2. und 3. OG weitergehen. Im zweiten Stock befinden sich derzeit Büros, im Zuge der Umgestaltung sind hier jedoch Konferenz- und Fitnessbereiche für das Hotel vorgesehen. Zudem entstehen in diesem Geschoss zwei Hotelzimmer. Weitere Hotelzimmer werden im 3. OG eingebaut. Auch in den weiteren Stockwerken wird es neue Hotelzimmer geben bzw. werden die vorhandenen renoviert. Diese Maßnahmen sind jedoch zeitlich noch nicht definiert. Insgesamt waren die Stadträte angetan von den Umbauplänen und segneten den Bauantrag einstimmig ab. Allerdings beschlossen sie auch, dass eine weitere Stellplatzablöse nicht mehr möglich ist. „Aus Sicht unseres Tourismuskonzepts ist das eine sehr erfreuliche Entwicklung“, be- tonte Herbert Karg (FW). Die neue Lobby für das Hotel sei sehr zu begrüßen. Bruno Steinmetz (FDP) gab zu bedenken, dass der Hoteleingang von der Beethovenstraße optimal und somit auch für Menschen mit Behinderung gut erreichbar sein sollte. Die geplanten drei Stufen vom öffentlichen Gehweg zur Vorfläche des Allgäu Towers sah er daher als Problem. Allerdings meinte Thomas Wirth vom gleichnamigen Immobilienbüro, dass dort sicherlich eine Rampe vorgesehen ist.

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