"Die Grüne Seite"

Das Kreuz mit dem Kreuzkraut

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Einige Schrattenbacher bei ihrer ergiebigen Ausreißaktion.

Vor fünf Jahren gelangte das Jakobskreuzkraut in die Schlagzeilen. Damals starb ein 71-jähriger Allgäuer Landwirt nach dem Verzehr der hochgiftigen Pflanze, die er offenbar mit einer essbaren Doppelgängerin verwechselt haben musste. So traurig die Geschichte damals war, so kurios schien sie doch.

Mittlerweile aber hat sich die Gefahr, die von dem auffälligen, gelbblühenden Kraut ausgeht, auf Pferde, Kühe und letztlich auf die Allgemeinheit ausgeweitet. Das Jakobskreuzkraut und einige seiner engen Verwandten sind überall auf dem Vormarsch. Sie haben das Potenzial, großen gesundheitlichen Schaden bei Tieren und – über die Nahrungskette – auch beim Menschen auszulösen. Nun ist guter Rat teuer, denn Kreuzkräuter sind wahre Überlebenskünstler.

„Jakobskreuzkraut? Kenne ich nicht.“, „Das hab’ ich noch nie gesehen.“, „Bei mir im Garten wächst sowas nicht.“ Wenn es um das Thema Kreuzkraut geht, herrscht in weiten Teilen der Bevölkerung trotz vieler Veröffentlichungen in den Medien noch Unwissenheit. Nur wenige erkennen die hochgiftige Pflanze. Wer sie aber einmal bewusst angeschaut hat, dem fällt plötzlich auf, dass sie mittlerweile überall zu finden ist: An Straßenrändern, auf Wiesen, an ungemähten Feldrändern, auf wild wuchernden Böschungen, auf ausgesprochen kargen, extensiv genutzten Flächen, aber auch in Feuchtwiesen – und sehr oft sogar im eigenen Garten. Hierzulande kommen zirka 25 der weltweit rund 1200 verschiedenen Kreuzkrautarten vor. Im Allgäu sind das Wasserkreuzkraut, das Gemeine Kreuzkraut, das Alpenkreuzkraut, das Raukenblättrige Kreuzkraut, das aus Nordafrika eingewanderte Schmalblättrige Kreuzkraut sowie das Jakobskreuzkraut (JKK) am häufigsten verbreitet. Letzteres ist auch unter den Namen Jakobs-Greiskraut, Spinnenkraut, Krötenkraut oder Zehrkraut bekannt.

Jakobskreuzkraut erkennen

Das Jakobskreuzkraut gehört zur Familie der Korbblütler. Es bildet viele kleine Blütenköpfe, die einen Durchmesser von circa 15 bis 25 Millimeter haben und im Aufbau mit dem Gänseblümchen vergleichbar sind: Sie bestehen aus 13 Blütenblättern, in der Mitte sitzt eine runde Ansammlung von Röhrenblüten. Die Hauptblütezeit des JKK ist vom Frühjahr bis September. Je nach Art und Standort werden die Pflanzen 20 Zentimeter bis 1,40 Meter hoch. Im ersten Jahr bilden sie nur bodennahe Blattrosetten. Erst ab dem zweiten Jahr zeigen sich die buschigen, stark verzweigten Blütenstände. Ältere Pflanzen weisen rötliche Verfärbungen am Stiel auf. Die Blattformen ändern sich im Laufe des Wachstums und reichen von rundlich glatt bis stark gefiedert und kraus.

Die Verbreitung erfolgt nach dem Prinzip der Pusteblume: Nach dem Verblühen bilden sich pro Pflanze Tausende Flugsamen, die mit dem Wind großflächig verbreitet werden und die jahrelang keimfähig bleiben.

Verwechslungsgefahr

Das Gemeine Kreuzkraut kann aufgrund seiner Blattform leicht mit Rucola-Salat verwechselt werden. Beide Ackerpflanzen wachsen auf dem gleichen Boden und werden etwa gleich hoch. So wurden in verschiedenen Supermarktketten bereits Blätter des Gemeinen Kreuzkrauts in Salat- packungen gefunden. Kreuzkräuter können außerdem mit Rainfarn, Johanniskraut, Wiesen-Pippau, Wiesen-Bocksbart, Habichtskraut, Löwenzahn oder der Kanadischen Goldrute verwechselt werden.

Giftigkeit

Die Giftigkeit der Kreuzkräuter (Senecio) beruht auf den in ihnen enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide (PA). Diese sind Stof-fe, die einige Pflanzen zur Ab- wehr von Fressfeinden bilden. Insgesamt gibt es mehr als 500 verschiedene PA, die in 6000 unterschiedlichen Pflanzen vorkommen (unter anderem auch in Borretsch, Beinwell oder Huflat- tich). Beim JKK treten die PA in sämtlichen Pflanzenteilen bis hin zu den Samen auf. In den Blüten ist der Gehalt bis zu doppelt so hoch wie im Kraut. Die PA gehen weder durch Trocknung noch durch Konservierung verloren und entfalten daher auch in Heu, Silage und allen anderen Futtermitteln ihre verheerende Wirkung. Zwar zeigen die Pyrrolizidin-Alkaloide selbst keine oder nur geringe akute Toxizität. Allerdings werden sie im Organismus zu hochgiftigen Verbindungen verstoffwechselt. Diese Verbindungen wirken bereits ab kleinen Mengen dauerhaft leberschädigend, krebserregend, Embryonen- sowie Erbgut-schädigend und können zudem zu Nieren- und Lungenschäden führen. Die Aufnahme von stark verseuchtem Futter führt bei Tieren nach wenigen Tagen zu akuten tödlichen Leberschäden.

Wenn über einen längeren Zeitraum hinweg durch Heu, Silage oder frische Pflanzen kleinere Mengen aufgenommen werden, entwickelt sich ein schleichendes, chronisches Vergiftungsbild. Seitens der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft heißt es, „eine Behandlung akuter und auch chronischer Vergiftungen ist im Regelfall hoffnungslos“.

Große Gefahr für Nutztiere

Pferde und Rinder reagieren besonders empfindlich auf die giftigen Wirkstoffe des JKK. Als tödliche Dosis für Pferde nennt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 40 bis 80 Gramm Frischpflanze pro Kilogramm Körpergewicht, bei Rindern 140 Gramm. Schafe und Ziegen sind weniger empfindlich. Bei den heutigen Hochleistungskühen treten die Vergiftungserscheinungen seltener zutage, da diese meist geschlachtet werden, noch bevor sich erste Symptome zeigen. Anders verhält es sich da bei Pferden, die oft ein hohes Alter erreichen.

Da die Kreuzkräuter ab dem Alter von sechs bis sieben Wochen einen unangenehmen Geruch und einen bitteren Ge- schmack entwickeln, werden sie ab diesem Stadium normalerweise von Weidetieren gemieden. Die jungen Rosetten hingegen weisen noch keine fresshemmenden Eigenschaften auf und werden daher, vor allem bei Futterknappheit, gefressen. In Heu und Silage werden die Pflanzen immer verzehrt, da sie ihren typischen Eigengeruch und ihre Bitterkeit verlieren.

Gefahr in Honig, Salat und Tee

Für Menschen besteht grundsätzlich die Gefahr, dass die PA über pflanzliche Nahrungskomponenten in die Nahrung gelangen. Das bestätigen sowohl die Weltgesundheitsorganisation WHO, als auch das BfR. Wie bereits erwähnt, besteht große Verwechslungsgefahr zwischen dem Gemeinen Kreuzkraut und Rucola-Salat. Zudem wurden in Pfefferminz-, Kamille- und Fencheltee ungewöhnlich hohe Mengen an PA gefunden. Die Ursache hierfür ist unklar. Der Giftstoff könnte aber aus Unkraut kommen, das bei der Ernte mit in der Teemischung gelandet sein könnte.

Eine weitere Quelle für PA sind Nahrungsergänzungsmittel auf Pollenbasis sowie Honige. Hierzu veröffentlichte das BfR eine Studie, in der es auf die PA-Belastung vor allem von Importhonigen aus einigen Ländern Mittelamerikas und Asiens hinwies. In diesen Regionen können PA-haltige Pflanzen die zehnfache Menge an Alkaloiden entwickeln als die hier vorkommenden Arten. Auch in ei- nigen deutschen Honigen wurden PA nachgewiesen. Zwar zählt Jakobskreuzkraut nicht zu den bevorzugten Trachtpflanzen der Bienen. In Regionen, in denen viel JKK wächst, sammeln die Tiere jedoch bei einem Mangel an alternativen Blüten auch dessen Pollen. Johann Fischer, der Fachberater für Bienenzucht in Schwaben, sieht allerdings noch keinerlei Anlass zu Panik. „Anders als beispielsweise in Südtirol oder Schleswig-Holstein kommt das JKK im Allgäu noch nicht flächendeckend vor. Zudem werden die meisten Honige in Deutschland vor allem im Frühjahr und Frühsommer geerntet. Zur Hauptblütezeit vieler Kreuzkrautarten ist bei den meisten Imkern das Gros der Honigernte bereits abgeschlossen.“ Fischer verweist zudem auf Studien des Instituts für Bienenkunde LAVES in Celle. Denen zufolge waren 75 Prozent der deutschen Honige frei von PA, weitere 20 Prozent im unbedenklichen Bereich und fünf Prozent geringfügig oberhalb der Empfehlung des BfR. Dies rät, eine tägliche Aufnahmemenge für PA von 0,007 Mikrogramm (ein Mikrogramm ist ein Millionstel Gramm) pro Kilogramm Körpergewicht nicht zu überschreiten. Das Problem sei, dass der Verbraucher ja nicht weiß, wie hoch die Belastung der von ihm verzehrten Honigsorte ist. Menschen, die sehr viel Honig essen, sollten also zur Sicherheit zwischen verschiedenen Sorten wechseln.

Nach dem aktuellen Kenntnisstand des BfR liegen keine Hinweise vor, dass in Fleisch, Milch, Eiern oder anderen Lebensmitteln tierischen Ursprungs bedenkliche PA-Konzentrationen auftreten.

Was tun als Verbraucher?

Das BfR empfiehlt Eltern, ihren Kindern nicht ausschließlich Kräutertees und Tee anzubieten. Auch Schwangere und Stillende sowie Personen, die den überwiegenden täglichen Flüssigkeitsbedarf mit Kräutertee decken, sollten lieber auch zu anderen Getränken greifen. Zudem sollten bei der Zubereitung von Salat, Blattgemüse und Kräutern grundsätzlich Pflanzenteile, die keinen essbaren Pflanzen zugeordnet werden können, aussortiert wer- den. Generell besteht bei der Auswahl von Lebensmitteln die Empfehlung zu Abwechslung und Vielfalt. Auf diese Weise lassen sich einseitige Belastungen mit verschiedenen potenziell gesundheitsgefährdenden Stoffen vorbeugen.

Bekämpfung von Kreuzkraut

Kreuzkräuter haben sich in den letzten Jahren explosionsartig vermehrt. Um Nutztiere und auch Menschen vor einer schleichenden Vergiftung zu schützen, gilt es, die Verbreitung der Pflanzen zu stoppen. Dies ist allerdings leichter gesagt als getan. Für die verschiedenen Kreuzkrautarten gelten sehr unterschiedliche Strategien. In jedem Fall sind jedoch eine dauerhaft penible Durchführung der Maßnahmen sowie ein sehr langer Atem gefragt.

Wer als ersten Gedanken „Abschneiden“ hat, liegt nur bedingt richtig. Denn Jakobskreuzkraut reagiert auf Schnittmaßnahmen mit stärkerem Austreiben. Zudem steigt der PA-Gehalt nach dem Schnitt innerhalb kürzester Zeit um das Hundertfache. Vom Schnitt blühender Pflanzen ist abzuraten, da dieser eine weitere Aussamung eher noch begünstigt. Geschnittene Pflanzen müssen sofort abtransportiert und sachgerecht entsorgt werden, denn das Kraut bildet innerhalb von ein bis zwei Tagen eine sogenannte Notreife. Der Arbeitskreis Kreuzkraut e.V. betont: „Erst wenn Schnittmaßnamen dreimalig im Jahr und regelmäßig über mehrere Jahre durchgeführt werden, wird die Pflanze geschwächt. Mähgut und Weidefläche dürfen aber keinesfalls genutzt werden!“ Wichtige zusätzliche Maßnahmen sind die Vermeidung von Narbenlücken durch Nachsaat sowie verstärkte Düngung.

Für Wasser-Kreuzkraut (WKK) gelten andere Regeln. Diese Pflanzen werden durch einen Schnitt in ihrer Blütengeschwindigkeit und Samenproduktion angeregt. Am ehesten kann WKK langfristig durch Ausdunklung verdrängt werden, bei der das Kraut von anderen, für Nutztiere ungiftige Pflanzen überwachsen wird. Hierzu wird der Grünlandaufwuchs, wenn möglich, überhaupt nicht mehr gemäht. Bei einer intensiven und großflächigen Verseuchung ist eine Herbizidbehandlung möglich. Doch auch diese verspricht bisherigen Erfahrungen nach keinen 100 prozentigen Erfolg.

Am effektivsten ist das regelmäßige Ausreißen oder Ausstechen der Pflanze samt komplettem Wurzelstock mit darauffolgender Nachsaat. (Beim Ausstechen unbedingt Handschuhe und langärmelige Kleidung tragen!) Größere Pflanzen sind leichter aus dem Boden herauszuziehen, am besten nach Regen. Einer der das seit sechs Jahren tut, ist Tobias Ruppaner aus Oberdorf. Zusammen mit seiner Frau und den sechs Kindern ist der Bio-Landwirt ein Kämpfer an vorderster Front. Unermüdlich sticht die Familie jede einzelne Pflanze des zähen Wasserkreuzkrauts von Hand aus. Für diese Sisyphosarbeit holten sie sich bereits Unterstützung von polnischen Arbeitern, die monatelang nichts anderes taten, als das Kraut auf den Wiesen zu ziehen. „Das ist ein Marathon“, sagt Ruppaner. „Wir fangen im Frühjahr mit den Rosetten an und sind den ganzen Sommer lang täglich mit dem Stecher unterwegs. Aber ganz langsam sieht man einen Rückgang.“

Fachgerechte Entsorgung

Kreuzkraut darf in den Restmüll oder in die braune Tonne. ZAK-Geschäftsführer Andreas Breuer mahnt: „Die Pflanze gehört keinesfalls auf den hauseigenen Kompost. Die Verrot- tungshitze reicht für eine komplette Zersetzung nicht aus. Auch die Grünabfallcontainer der Wertstoffhöfe sind tabu. Die Entsorgung muss über die Vergärungsschiene laufen, da nur so die Keimfähigkeit abgetötet wird.“ Daher müssen die Pflanzen in den Vergärungsanlagen in Burgberg und in Kempten-Schlatt abgegeben werden. Größere Mengen aus der Landwirtschaft sind kostenpflichtig (pro Tonne 12 Euro), Mengen bis zu 1 cbm sind kostenfrei und können nach vorheriger Anmeldung unter 0831/25 28 210 angeliefert werden.

Gefahr erkannt – doch wer bannt?

Das Gefahrenpotenzial des Kreuzkrautes wird längst auch von höchster Stelle gesehen. Dennoch kommen Informationen zum Thema nur zögerlich bei den Landwirten und in der Bevölkerung an. Ohnehin steht für die erforderlichen Gegenmaßnahmen nicht genügend Personal zur Verfügung.

Etwa wenn es an die Beseitigung des Kreuzkrautes entlang von Straßen geht. „Wir sind mit unseren fünf Straßenmeistereien mit je 20 bis 25 Personen für 1200 km Bundes-, Staats- und Kreisstraßen – und somit für 2400 km Straßenränder – im Oberallgäu, Ostallgäu, Unterallgäu und Westallgäu zuständig“, erklärt Gregor Ten Elsen, der zuständige Landespfleger im Staatlichen Bauamt, Bereich Straßenbau. Das Personal ist mit seinen anderen Aufgaben bereits gut ausgelastet und soll jetzt noch den Kampf gegen das Kreuzkraut aufnehmen. „Das ist aussichtlos“, gibt er unumwunden zu und mahnt: „Wenn sich jeder Einzelne in seinem Bereich ebenfalls zuständig fühlen würde, wäre es für alle einfacher.“

In den Gemeinden sind es die Mitarbeiter der Bauhöfe, die dazu angehalten wurden, die Augen nach Kreuzkraut offen zu halten und dieses zu entfernen. Auch sie sind mit der Aufgabe überfordert – und verweisen auf die Landwirte, die selbst auf ihren Flächen nach dem Rechten sehen sollten. Da dies nicht immer der Fall ist, packen immer öfter auch private Initiativen mit an. Wie etwa in Schrattenbach bei Dietmannsried. Seit zwei Jahren treffen sich hier Freiwillige zu stunden- und tagelangen Ausreißaktionen rund ums Dorf. „Dabei ist uns egal, wem der Grund gehört“, sagt Mit-Initiatorin Evelyn Breher. „Die Leute werden insgesamt sensibler für das Thema. Aber ich habe den Eindruck, dass die Landwirte nicht sehr aufgeschlossen sind und das Ganze eher ignorieren oder abwiegeln – dabei geht es sie in erster Linie an.“

Georg Martin, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), gibt den Ball weiter. Seiner Meinung nach „macht das Landratsamt noch zu wenig an Aufklärungsarbeit.“ Sein Vorschlag lautet: „Die könnten doch die 2000 Landwirte, die wir im Oberallgäu haben, alle persönlich anschreiben und über das Thema aufklären. Dann wären die richtigen Adressaten erreicht.“

Wertvolle Infos gibt es unter www.ak-kreuzkraut.de.

Sabine Stodal

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