Rück- und Ausblick

Mit einem Gedenken an „geschichtliche Ereignisse um das Datum 9. November“ begann Bürgermeister Rainer Magenreuter seinen aktuellen Bericht in der Gemeinderatssitzung am Montag vergangener Woche. Der Fall der Mauer 1989, die Reichspogrom-Nacht 1938 und die Gründung der Weimarer Republik 1018. „Diese Daten sollten allen Deutschen in Erinnerung bleiben und sich nicht wiederholen.“

Der weitere Bericht bewegte sich dann mehr auf der Regional- und Kommunalebene. Er wies auf den Sitzungsplan 2010 hin, erzälte von seinen Tätigkeiten im Kreistag und gab einen Hinweis auf die Info-Fahrten ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb und auf den Spuren des Schweizer Architekten Peter Zumthor, die Magenreuter beide nicht als „Betriebsausflug“ verstanden wissen will. Die aktuelle Diskussion mit der Gruppe Baumschutz vom Arbeitskreis Umwelt über die Baumfällungen am Herrenberg und die geplanten Einschläge entlang der unteren Stadtmauer hatten für ihn durchaus noch Klärungsbedarf. Die Entscheidung der Baumschutzkommission – nicht zu verwechseln mit der Gruppe Baumschutz – sind für ihn maßgebend. Zugesichert ist erst einmal am Herrenberg eine neue Bepflanzung, die von Alexandra Haug überwacht werden soll. Immerhin – so Gemeinderat Gebhard Mayer in der anschließenden Diskussion – war im Bebauungsplan Herrenberg festgelegt worden, dass die Bäume stehen bleiben. Magenreuter definierte Baumfällarbeiten im Stadtgebiet vor allem mit „Gefahr im Verzug“, wenn mit Bruchholz und Stark-Ast-Abbruch gerechnet werden muss. Allerdings auch dann, wenn durch Wurzelwerk die Stabilität von Gebäuden oder Mauern herabgesetzt wird.

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