Wer schänkt künftig aus?

Zehn Stimmen entfielen in der jüngsten Werkausschuss-Sitzung auf die Mörz Festzeltbetriebs GmbH. Damit geht der Betrieb des Pfrontener Ex-Eishockey-Nationlspielers Jochen Mörz am Freitagabend, 20. November, zumindest nominell als Favorit für den Betrieb des großen Festzelts auf der Allgäuer Festwoche in die Werkausschuss-Sitzung. Denn die Mitbewerber Hans Schmid/Matthias Vogler sowie Hans Heel erhielten jeweils nur neun Stimmen. Für das Allgäuer Brauhaus hatten nach Informationen des KREISBOTE gar nur zwei Stadträte gestimmt – damit ist das Traditionsunternehmen aus dem Rennen.

Wie mehrfach berichtet, hatten sich Verwaltung und Werkausschuss darauf geeinigt, den Betrieb des Festzeltes für die nächsten fünf Jahre neu auszuschreiben. Daraufhin bewarben sich insgesamt acht Interessenten, darunter auch wieder das Allgäuer Brauhaus, das den Vertrag von sich aus nicht verlängert hatte. Nach der Oktober-Sitzung sind nun noch drei Bewerber im Rennen. Die endgültige Entscheidung, wer ab 2010 für mindestens fünf Jahre das Festzelt betreibt, wird am kommenden Freitagabend hinter verschlossenen Türen fallen. Enge Entscheidung Alle drei Bewerber haben gute Karten. Viel hängt nach Informationen des KREISBOTE aber davon ab, mit welcher Brauerei sie kooperieren wollen. So wollen die bisherigen Festzelt-Wirte Hans Schmid und Matthias Vogler offenbar mit der Brauereigemeinschaft Engelbräu/Hirschbräu antreten, während Hans Heel, der auch die Parkterrasse betreibt, anscheinend Meckatzer/Zötler, bevorzugt. Offen war bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe, mit welcher Brauerei Mörz zusammen arbeiten will. Fest steht offenbar dagegen, dass alle drei im Gegensatz zum Allgäuer Brauhaus künftig auf VIP-Boxen verzichten wollen. Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass die das Brauhaus 40000 Euro gekostet haben sollen. Fraglich ist dagegen, ob es künftig noch ein eigenes Festbier geben wird. Derzeit scheint es nicht danach auszusehen. Bekannt ist hingegen, dass einer der drei Bewerber damit liebäugelt, mittags zum Essen keinen Eintritt für das Festzelt zu verlangen. Hier sehen aber einige Stadträte Probleme, denn dann dürfe man beispielsweise beim Milchzelt mittags auch keinen Eintritt verlangen. Weder Festwochen-Organisatorin Martina Dufner-Wucher noch OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) wollten sich dazu allerdings äußern.

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