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Rennfahrer Franz Engstler vom Wiggensbacher Liqui Moly Team Engstler stellte in Marokko einmal sein Können unter Beweis. Im ersten Lauf überquerte er als Erster die Ziellinie und gewann. Im zweiten Lauf sicherte er sich bei den Privatiers den dritten Rang.

Bereits im Qualifying zeigte sich Engstler in Bestform. Der enge Stadtkurs von Marrakesch ist ganz nach dem Geschmack von Engstler. Der 48-Jährige flog nahezu über die Rennstrecke und belegte Platz neun im Gesamtfeld und Platz eins bei den Privatfahrern. Damit schaffte er sich eine gute Ausgangsituation für den ersten Lauf am Sonntag. Das Rennen sorgte einmal mehr für Spannung pur, es kam zu mehreren Kollisionen. Engstler aber fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein und sicherte sich zehn Punkte bei den Privaten. Sein Teamkollege Andrei Romanov hatte dagegen Pech. Er prallte mit seinem Liqui Moly BMW in die Betonmauer, was das Aus für den jungen Russen bedeutete. Engstler konnte hingegen auch in Lauf 2 noch einmal richtig angreifen. Bereits am Start wurden die Nerven der Zuschauer strapaziert: ein Fahrer hatte einen Ausfall, die nachfolgenden Fahrer konnten nur knapp ausweichen. „In solchen Situationen sieht man welche Reaktionen die Fahrer haben müssen. Ein Bruchteil einer Sekunde entscheidet über das gesamte Rennen“, so Teammanager Kurt Treml. Bei einer kurz darauf folgenden Kollision verlor Engstler einen Platz, nur so konnte er einen Zusammenprall vermeiden. Eine lange Safety Car Phase unterbrach den Fluss des Rennens. Letztendlich kam der Allgäuer als dritter im Ziel an. Er führt nun die Gesamtwertung der Tourenwagenweltmeisterschaft bei den Privatfahreren an. „Ich freue mich über den Erfolg in Marokko und es ist ein schönes Gefühl, die Wertung anzuführen“, so Engstler nach dem Rennen. Der nächste Weltmeisterschaftslauf der Tourenwagen findet am 22./23. Mai in Monza statt. Aber schon kommendes Wochenende ist das Liqui Moly Team Engstler wieder am Sachsenring im Einsatz, dort finden die nächsten beiden Läufe der ADAC Procar statt.

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