Schüler und die Energiewende

Die Klassen 3a und 3b mit ihren Klassenlehrern Annegret Dolch und Ralf Tamler (hinten rechts) mit ihren Modellen der Solarkarussells. Foto: Bitsch

Die Anmeldefrist für den diesjährigen Schulwettbewerb des Allgäuer Überlandwerkes (AÜW) in Kempten unter dem Motto „Energiewende im Allgäu – wir sind dabei“ (der Kreisbote berichtete) ist vor kurzem abgelaufen und Karin Siegel, Projektleiterin des Wettbewerbs beim AÜW schwärmt: „Wir sind wirklich überrascht und freuen uns sehr, dass der Wettbewerb und gerade auch das Thema Energie in den Schulen eine so enorme Resonanz hervorrufen!“

Insgesamt 13 Grundschulen in Kempten und dem Oberallgäu nehmen am Wettbewerb teil. In Kempten sind es die Grundschule auf dem Lindenberg, Kottern/Eich und an der Fürstenstraße. In der näheren Umgebung und im Oberallgäu die Grundschulen in Buchenberg, Durach, Immenstadt, Oy-Mittelberg, Waltenhofen, Wertach, Wiggensbach, Wildpoldsried, Rettenberg und Stiefenhofen. Einige Schulen sind in ihren Arbeiten zum Wettbewerb schon recht weit voran gekommen, die meisten jedoch „stecken noch in den Anfängen“ und wollen das Thema nach den Pfingstferien, während den Aufenthalten in diversen Landschulheimen zum Arbeitsprojekt machen und mit voller „Energie“ angehen. Wieder andere planen einen Besuch im AÜW, um sich vorab über das Thema umfassend informieren beziehungsweise den Weg der Stromerzeugung hautnah miterleben zu können. Ein paar Schulklassen haben bereits eine Führung im AÜW mitgemacht und waren begeistert. Vielfältige Möglichkeiten Da viele Schulklassen derzeit die Themen „Energie“ im Allgemeinen und „Strom“ im Besonderen im Unterricht behandeln, findet der Wettbewerb des AÜW genau zum richtigen Zeitpunkt statt. Die Methoden, mit denen die SchülerInnen an das Thema herangehen, sind sehr vielfältig und unterschiedlich: Vom Solarkarussell bis zum Modell einer Windkraftanlage, vom Gesellschaftsspiel und Quiz bis zur Energiezeitung, von der Fotoserie bis zum Dokumentarfilm. Die das Projekt begleitenden Lehrerinnen und Lehrer bestätigen einhellig: „Alle Schülerinnen und Schüler sind mit riesiger Begeisterung und vollem Engagement bei der Sache. Der Kreativität und Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.“ Ralf Tamler, Klassenlehrer der 3a der Grundschule in Oy-Mittelberg, setzt noch ein Lob für das AÜW obendrauf: „Mit den hundert Euro Materialkostenzuschuss, den jede teilnehmende Schule im Voraus bekommen hat, ließ sich auch hervorragendes Material einkaufen. Darüber haben wir uns sehr gefreut.“ Die fertigen Ergebnisse des Schulwettbewerbs werden wohl von allen mit Spannung erwartet. Bis zum 22. Juni 2012 müssen alle Arbeiten beim AÜW eingereicht sein – und dann dürfte die ausgewählte Jury der berühmten „Qual der Wahl“ ausgesetzt sein. Der KREISBOTE wird weiterhin über den Stand der Arbeiten informieren und zu allen spannenden und interessanten Programmpunkten des Wettbewerbs berichten.

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