Senioren steigen auf

Unser Foto zeigt das erfolgreiche Herren-Team in Unterhaching nach der Überreichung des Meisterschaftspokals: Karl Laux (v.l.), Siegmut Makies, Rolf Munz, Spielgruppenleiterin Sigrid Martin (BTV), Achim Kranner, Mannschaftsführer Harald Kretschmer, Gottlieb Benndorf und Heinz Vogler. Foto: privat

Mit einer Überraschung endete die diesjährige Medenrunde in der Bayernliga für die Tennis-Herren 65 des SSV Wildpoldsried. Schon vor Saisonbeginn zeigten sich die Oberallgäuer erfreut darüber, dass sie aufgrund der Vorjahresplatzierung beim Wechsel der Altersklasse vom BTV in die Bayernliga Herren 65 eingeteilt wurden. Der Saisonverlauf brachte nun sogar noch eine Steigerung – sie wurden Meister.

Saisonziel war beim Team um Mannschaftsführer Harald Kretschmer eindeutig der Klassenerhalt. Konzentriert und zielstrebig gingen die Wildpoldsrieder dieses Ziel dann auch an. Der unerwartet deutliche Auftakt in Neu-Ulm (5:1) gab Sicherheit und Zuversicht. Das folgende 6:0 gegen Ottobrunn stempelte nun den SSV in den Augen der Konkurrenz zu einem ernsthaften Titelanwärter. Untermauert wurde diese Einschätzung durch ein 3:3 gegen den heißen Favoriten Trostberg, gegen den man sogar eine 3:1-Führung leichtfertig verspielte. Ernüchterung kam dann aber nach einer völlig überflüssigen Niederlage gegen das damalige Schlusslicht Schießgraben Augsburg auf. Andererseits war die Niederlage jedoch der Wachrüttler zur richtigen Zeit. Die befreundeten Gröbenzeller wies man anschließend auswärts mit 4:2 in die Schranken. Der Tabellenzweite Berg wurde mit 5:1 seiner Aufstiegsträume beraubt und in Unterhaching krönte man die Saison mit einem klaren 6:0. Da die Mitkonkurrenten sich gegenseitig die Punkte abnahmen, bedeutete das den Meistertitel und damit auch zugleich die Qualifikation für die Elite-Liga (Regionalliga-Südost). Den Grundstein für diesen überraschenden Titelgewinn legten die vorzüglichen Einzelergebnisse der Wildpoldsrieder. Die Einzelbilanz der eingesetzten Spieler: Rolf Munz an 1: 6:1; Karl Laux an 2: 4:3; Harald Kretschmer an 3: 7:0; Siegmut Makies an 4: 4:0; Gottlieb Benndorf an 4: 2:0; Achim Kranner an 4: 1:0. Schwache Doppel Im Doppel kamen zusätzlich auch Manfred Schweikart und Heinz Vogler zum Einsatz. Mit den Doppeln ist zugleich auch die Schwachstelle der Wildpoldsrieder Herren angesprochen, denn hier bedarf es noch einer deutlichen Steigerung. Derzeit spielen in der Regionalliga-Südost nur südbayerische Vereine. Neu hinzu kommt der 1. FC Nürnberg und möglicherweise gesellen sich noch Clubs aus Thüringen und Sachsen dazu. Besonderen Reiz verspricht das Allgäuer Derby gegen den TC Memmingen. Allerdings müssen sich die Wildpoldsrieder zunächst einmal dazu durchringen, das Aufstiegsrecht auch in Anspruch zu nehmen.

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