Es tut sich was

Die Lösung ist gefunden: Nachdem die Gemeindeunfallversicherung vor knapp zwei Jahren gleich mehrere Mängel im Chemietrakt des Allgäu-Gymnasiums feststellte, steht mittlerweile fest, wie die Fachräume neu angeordnet werden sollen. Um den Unterrichtsablauf zu optimieren, sollen nun die Räume über dem Chemietrakt mit eingebunden werden. Für den sicheren Transport der Chemikalien wird ein Lastenaufzug eingebaut.

Durch die bisherige Verteilung der Chemieräume im Erdgeschoss müssen die Lehrer derzeit die Chemikalien über die Gänge transportieren. Mittlerweile sind für diesen Transport sichere Wägen beschafft worden. Trotzdem ist die Situation noch alles andere als optimal, weshalb in den vergangenen Monaten nach einer Lösung zur Neuordnung des Chemietrakts gesucht wurde. „Dadurch soll der Unterrichtsablauf optimiert und bestehende organisatorische Unwägbarkeiten – wie der Chemietransport über den Gang – behoben werden“, erläuterte Birgitt Richter, Leiterin des Amts für Kindertagesstätten, Schulen und Sport in der vergangenen Woche im Schulausschuss. Seit März liegen laut Richter erste Entwürfe zur Vorplanung vor. Hier soll der Chemietrakt wie bisher im Ostflügel des AG angeordnet bleiben. Zusätzlich ist angedacht, dass die Zimmer darüber – momentan Physikfachräume – mit einbezogen werden. Die dadurch neu entstandenen Chemieräume werden mit einem Lastenaufzug verbunden, damit die Chemikalien sicher transportiert werden können. Vorteile dieser Lösung sind Richter zufolge unter anderem, dass die Bestandssituation maximal ausgenützt wird und nur eine geringe Veränderung der Raumzuschnitte notwendig ist. Zudem können vorhandene Gasleitungen und die notwendigen technischen Versorgungseinrichtungen für den naturwissenschaftlichen Unterricht übernommen werden, was voraussichtlich eine Vereinfachung des notwendigen baulichen Brandschutzes zur Folge haben wird. Neue Anordnung Der Physiktrakt wird übrigens in den Südflügel des ersten Obergeschosses verlegt. Das Erdgeschoss unter der Physik soll neu geordnet werden, je nach bereits vorhandener Belichtungsmöglichkeit als EDV-Räume, Klassenzimmer und Lagermöglichkeiten. Die vorliegende Planung für die Neuanordnung des Chemie- und damit einhergehend auch des Physikbereiches ist mit der Schule vorbesprochen und findet dort große Zustimmung. Eine Kostenplanung liegt aufgrund der frühen Planungsphase noch nicht vor. Der Ausschuss stimmte einstimmig dafür, dass für diese Variante weitere Planungsschritte mit der Schule abgestimmt werden. 2013 folgt der Zuschussantrag. In den Sommerferien 2014 soll der Bau umgesetzt werden.

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