Es tut sich was

Das große Bauloch an der Bahnhofstraße beginnt beim derzeitigen Frost an den Seiten bereits zu zufrieren.

Auf die mehrfachen Forderungen der Stadtverwaltung, Maßnahmen zur Sicherung und zum Schutz der Verbaukonstruktion vorzunehmen, hat die Schweizer Ritter&Kyburz GbR nun reagiert: Am Donnerstag begannen Arbeiten, um die Standsicherheit der Baugrube auch bei dem derzeit anhaltendem Frost und bei Eisbildung sicherzustellen.

Aufgrund der vorhergesagten niedrigen Temperaturen besteht aus Sicht der Kemptenerbauverwaltung aktueller Handlungsbedarf: Das Gefrieren des Wassers in der Baugrube und das Eindringen des Frosts in das Erdreich hinter die Verbauwand müssen verhindert werden. Die Arbeiten ergeben sich zum einen aus der Expertise des vom Bauherrn beauftragten Büros sowie einem konkreten Umsetzungsvorschlag des Architekten des Bauherrn. Zum anderen aus einem ergänzenden Gutachten, das die Stadt beim Zentrum Geotechnik an der TU München in Auftrag gegeben hatte (der KREISBOTE berichtete). Alle Maßnahmen – unter anderem der Einsatz von sechs Tauchpumpen, die für eine Wasserbewegung sorgen – seien vom Statiker geprüft und für fachlich korrekt beurteilt worden.

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