"Es hat sich viel verändert"

War die Amtszeit von Hans-Peter Rauch als Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Kempten auch nur kurz – aufgrund seiner Ernennung zum stellvertretenden Präsidenten der Handwerkskammer für Schwaben musste er als Kreishandwerksmeister zurücktreten – so hat er in diesen rund zweieinhalb Jahren doch viel bewegt. „Sein Wirken war sehr intensiv, mit ihm hat sich viel verändert“, würdigte Hans-Peter Hartmann, Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Kempten, als neuer Kreishandwerksmeister jetzt die Leistung seines Vorgängers.

Auf den von Rauch gelegten Grundlagen will er das Handwerk weiter nach vorne bringen, insbesondere die Verbindungen zu Behörden, Ämtern und Politik sowie die bestehenden Netzwerke, beispielsweise mit den benachbarten Kreishandwerkerschaften, weiter ausbauen, versicherte Hartmann den anlässlich der vorgezogenen Neuwahl versammelten Obermeistern der der Kreishandwerkerschaft zugehörigen Innungen. Mit Kemptens Kreishandwerksmeister Hans-Peter Rauch hatte der gesamte Vorstand seinen Rücktritt erklärt und damit den Weg zu einer kompletten Vorstands-Neuwahl freigemacht. Ebenso wie Hans-Peter Hartmann als neuer Kreishandwerksmeister wurden auch Peter Schuster (Bäcker-Innung) und Klaus Dieter Scholl (Innung Spengler, Sanitär und Heizungstechnik) als stellvertretende Kreishandwerksmeister ohne Gegenstimme gewählt. Dem fünfköpfigen Vorstand gehören außerdem an: Gabriel Lerchenmüller (Bau-Innung), Matthäus Bertele (Metall-Innung), Albert Miller (Innung für Elektro- und Informationstechnik), Uwe Jocham (Steinmetz- und Steinbildhauer-Innung Südschwaben) und Reinhard Kremmling (Friseur-Innung). Geleitet wurde die Wahl vom neuen Präsidenten der Handwerkskammer für Schwaben, Jürgen Schmid, der, wie er sagte, froh ist, in der Person von Hans-Peter Rauch als neuer Vizepräsident einen engagierten und kenntnisreichen Kollegen zu haben. Darüber hinaus nutzte Schmid die Gelegenheit, den Kemptener Obermeistern seine Vorstellungen und Ziele darzulegen und sein Fünf-Punkte-Programm, das er für seine Amtszeit zusammengestellt hat, genauer vorzustellen. Mit den in diesem Programm genannten Zielen, wie aktive und nachhaltige Positionierung der Handwerks-Betriebe gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit gehen sowohl Hans-Peter Rauch als auch Hans-Peter Hartmann völlig konform. Für Rauch war es während seiner Amtszeit immer ein besonderes Anliegen, durch starke Präsenz die Öffentlichkeitsarbeit bei Stadt und Landkreis zu fördern. Er hat es auch verstanden, wie sein Nachfolger betonte, mit Durchsetzungskraft durch zahlreiche hochkarätige „Events“ das Handwerk positiv in den Vordergrund zu rücken. Schlagkräftiges Team Hans-Peter Rauch hat darüber hinaus, betonten sowohl Präsident Schmid als auch Kreishandwerksmeister Hans-Peter Hartmann, eine schlagkräftige Mannschaft in der Kreishandwerkerschaft positioniert, sowohl was die Arbeit in der Vorstandschaft anbelangt als auch in der Geschäftstelle unter der Leitung von Geschäftsführer Gottfried Voigt. „Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorherzusagen, sondern vielmehr auf die Zukunft vorbereitet zu sein“, zitierte Schmid den griechischen Staatsmann Perikles. Darauf sei die Kreishandwerkerschaft gut vorbereitet.

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