"So sicher wie möglich"

Die Vorarbeiten am Zentralhaus sind erledigt, ab dieser Woche haben die Abrissbagger das Sagen. Foto: Matz

Die nördliche Bahnhofstraße kommt weiterhin nicht zur Ruhe: Nach dem Abschluss der Arbeiten am ehemaligen SinnLeffers-Haus (Sport-Reischmann) ist nun das Zentralhaus an der Reihe – am Dienstagmorgen sollten die Abrissbagger anrollen. Damit die Verkehrsbehinderungen während der rund einjährigen Bauzeit so gering wie möglich bleiben, hat das Tiefbauamt vergangene Woche ein Konzept erstellt. „Sowohl für die Fußgänger als auch für den Verkehr wollen wir die ganze Sache so sicher wie möglich machen“, betonte Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann am Freitag.

Kernpunkt des städtischen Verkehrskonzepts ist die Sicherheit der Fußgänger vor allem bei der Überquerung der Beethovenstraße. Das wird nach Auskunft der Stadtverwaltung auch künftig auf beiden Straßenseiten Richtung Bahnhofstraße möglich sein. Zudem werde eine Fußwegverbindung entlang der Baustelle zu Sport-Reischmann eingerichtet. Zum Schutz der Fußgänger wird dafür entlang des Bauzauns eine Holzwand mit Schutzdach aufgestellt. Die Beethovenstraße selbst bleibt weiterhin in beide Richtungen befahrbar. Entlang des Zentralhauses kann der Gehweg allerdings nicht genutzt werden. Passanten müssen also auf die Seite des Künstlercafés ausweichen. Die künftige Großbaustelle in der südlichen Fußgängerzone kann dagegen sowohl von der Bahnhof- als auch von der Beethovenstraße angefahren werden. Dabei erfolgt die Abfahrt der zahllosen Bauschutt-Lkws von der Baustelle in die Beethovenstraße durch eine eigene Ampel. „Damit ist sicher gestellt, dass sowohl Fußgänger als auch Baustellenverkehr im Einmündungsbereich getrennt von einander signalisiert werden“, erläuterte dazu Christa Eichhorst, Sprecherin des OB-Büros. Wie Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann ergänzte, werden die Baustellen-Lkws von der Baustelle nur in Richtung den Freudenberg runter abfahren können. Unabhängig von der Großbaustelle am Zentralhaus hat das Amt für Tiefbau und Verkehr aber nach eigener Auskunft veranlasst, dass in der Bahnhofstraße an verschiedenen Stellen Farbmarkierungen aufgetragen werden. Damit soll vor allem Autofahrern signalisiert werden, dass in der Tempo-20-Zone mit verstärktem Fußgängeraufkommen zu rechnen ist. „Wir versprechen uns davon eine Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten“, so Christa Eichhorst.

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