Sicherheit als oberstes Gebot auf der Allgäuer Festwoche

Jetzt kann’s losgehen

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„Wir sind g’richt”: Auf eine friedliche Festwoche hoffen Nadine Briechle vom Recht- und Standesamt, 3. Bürgermeister Josef Mayr sowie Martina Dufner-Wucher und Marianne Lechner vom Organisatorenteam.

Kempten – Die Pforten der diesjährigen Allgäuer Festwoche sind seit dem heutigen Samstag offiziell geöffnet. Um in den kommenden neun Tagen trotz guter Laune und ausgelassener Stimmung die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, wurde wie jedes Jahr an dem seit 2012 bestehenden Sicherheitskon- zept gefeilt.

„Es gab zwar keine großen Änderungen, aber wir haben an kleinen Details gearbeitet“, erklärt Nadine Briechle, Leiterin des Rechts- und Standesamtes der Stadt Kempten. Besondere Herausforderungen hätten sich heuer durch den Neubau des Sparkassengebäudes ergeben, so 3. Bürgermeister Josef Mayr. Zudem waren für die Standsicherheit der Zelte neue Gutachten erforderlich und auch der notwendige Abstand zwischen den Gebäuden und Zelten musste fortgeschrieben werden. Neu ist auch eine eigene Brandschutzordnung für die Allgäuer Festwoche, die das Verhalten im Brandfall regelt.

„Sehr bewährt“ hätte sich laut Festwochenleiterin Martina Dufner-Wucher in den vergangenen Jahren das Zutrittsystem, das die Zahl an Besuchern misst. Auch der Vorverkauf diene dazu, die Gäste zügig auf das Gelände zu bringen. Für die Sicherheit auf dem Nachhauseweg sorgen auch dieses Jahr wieder die Nachtbusse, die zwischen 22.15 und 0.45 Uhr verkehren. Als Problem habe sich in den vergangenen Jahren allerdings der „Abholverkehr“ an der ZUM bewiesen, der den Busverkehr behindert habe, weshalb die Abholer gebeten werden, einen anderen Treffpunkt als den Veranstaltungsraum zu vereinbaren.

Eine Neuerung gibt es dieses Jahr trotzdem: im Festzelt steht auf der Nordostseite ein separater Reservierungseingang zur Verfügung. Wenn das Zelt also voll ist, dürfen diejenigen, die einen Tisch reserviert haben durch diesen Eingang rein.

„Auch für junge Menschen ist die Festwoche ein Highlight, aber auch dafür braucht es Spielregen“, betonte Thomas Baier-Regnery, Leiter des Stadtjugendamtes. Diese Regeln betreffen sowohl die Anwesen- heitszeiten als auch den Alkoholkonsum der Jugendlichen, weshalb auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit der Polizei Schwerpunktkontrollen durchgeführt werden. „Dennoch wollen wir an die Besucher appellieren, selber auf sich zu achten und Verantwortung zu tragen“, so Baier-Regnery weiter.

Allgemein gehen alle Beteiligten aber von einer „friedlichen Festwoche aus“, wie Günther Hackenberg, Leiter der Polizeiinspektion Kempten, abschließend bekanntgab.

Lea Stäsche

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