TSV und FCK sind durch

Der TSV Kottern gewann sein vorletztes Heimspiel gegen den TSV Nördlingen deutlich mit 4:1 und bleibt weiter auf Titelkurs. In den letzten beiden Partien stellt sich nur noch heraus, ob als Meister und damit direkt, oder ob als zweiter eventuell über die Relegation aufgestiegen wird. Der Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz beträgt bereits sechs Punkte. Abgestiegen trotz eines 2:0-Erfolgs in Oberhausen ist der FC Kempten. Der VfB Durach unterlag in Aichach mit 1:3.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer in Kottern ein verhaltenes Spiel mit wenig Tormöglichkeiten. Eine davon vergab Sinan Yilmaz nach einer knappen halben Stunde. Kurze Zeit später traf Matthias Köster nach Hereingabe von Holweger zur 1:0-Führung für den TSV. Von den Gästen war nicht viel zu sehen. Die zweite Halbzeit war etwas abwechslungsreicher. Drei Minuten nach Wiederbeginn setzte Kevin Siegfanz den Ball an die Latte des Nördlinger Tores. Eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff erhöhte abermals Matthias Köster auf 2:0. In der 65. Spielminute erzielte Patrick Wachter durch einen Abpraller das 3:0. Erst zwanzig Minuten vor Schluss gaben die Gäste ein Lebenszeichen von sich. Mit einem sehenswerten Schuss aus 25 Metern erzielten sie den 3:1-Anschlusstreffer. Das störte die Kotterner in ihrem Spiel aber wenig. Praktisch im Gegenzug traf abermals Wachter zum 4:1 für den TSV, der nun in den letzten beiden Spielen auswärts gegen Marktoberdorf und zu Hause gegen den bereits als Absteiger feststehenden SV Türkspor Augsburg die Meisterschaft klar machen kann. Totgesagte leben länger: Der FC Kempten gewann zwar sein Auswärtsspiel bim BCVA Oberhausen mit 2:0, doch der Sieg nützte nichts mehr. Der Traditionsverein steht als Absteiger fest, nachdem der TSV Marktoberdorf, der auf dem Relegationsplatz steht, zur gleichen Zeit gegen den als Absteiger feststehenden TSV Wertingen siegte und bei noch zwei ausstehenden Spielen für die Kemptener nicht mehr einzuholen ist. Der FCK ist seit der Bayernliga vor zwei Jahren nun dreimal hintereinander abgestiegen. Warum nicht immer so? Der FC setzte die Oberhausener von Beginn an unter Druck und versuchte schnell, zu einem Tor zu kommen. Alle Bemühungen in der ersten Halbzeit waren jedoch vergebens. Bei den Schüssen von Manuel Maier und Danny DeMarco stand jeweils der Pfosten in Weg. Außer einer Chance aus einer Standardsituation war von den Platzherren nicht viel zu sehen. So ging es torlos in die Kabinen. Zehn Minuten nach Wiederbeginn erzielte Danny DeMarco den 1:0-Führungstreffer für den FC. Ein Oberhausener foulte kurze Zeit später Felix Thum und bekam dafür die rote Karte. Trotz Unterzahl erspielten sich die Augsburger die eine oder andere Torchance. Doch Torwart Koytavioglu stand auf seinem Posten. Der eingewechselte Albert Sahitay erzielte zehn Minuten vor Schluss das Tor zum 2:0 und besiegelte damit den Auswärtserfolg für die Allgäuer, der jedoch wertlos ist, da der letzte noch verbliebene Konkurrent um den Klassenerhalt, TSV Marktoberdorf, ebenfalls gewann und nun für den FC uneinholbar ist. Dem Traditionsverein bleibt nun nichts anderes übrig als in die Bezirksliga abzusteigen und einmal mehr einen Neuanfang zu starten. Der VfB Durach verlor beim BC Aichach mit 1:3. Die letzten 20 Minuten des Spiels waren nur noch neun Duracher Spieler auf dem Feld. Zu keiner Zeit des Spiels zeigte der VfB die Leistungen wie im Totopokal, als Memmingen und Aindling aus dem Wettbewerb gekickt wurden. Die vielen englischen Wochen scheinen nun ihre Spuren zu hinterlassen. Die Platzherren gingen bereits nach zehn Minuten Spielzeit mit 1:0 und 2:0 in Führung. Dem VfB gelang in der ersten Hälfte nicht viel. Zur Pause blieb es beim 2:0 für den BC. Erst eine gelb rote Karte für Ostheimer zwanzig Minuten vor Spielende rüttelte die Duracher wach. Hübner erzielte in Unterzahl den 2:1-Anschlusstreffer. Doch eine zweite gelb-rote Karte für die Allgäuer und das dritte Tor der Heimelfe besiegelte die 1:3-Niederlage für den VfB Durach, der am Schluss nur noch zu neunt spielte.

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