Sperrung am Berliner Platz

Der Berliner Platz wird vom Pfingstsonntag, 27. Mai, ab 8 Uhr bis voraussichtlich Pfingstmontag gegen Mittag für den Verkehr teilweise gesperrt. Grund dafür ist nach Angaben des OB-Büros die Außerbetriebnahme der Ampelanlage: In diesem Zeitraum wird das Steuergerät der gesamten Anlage erneuert und neu eingerichtet.

Betroffen ist insbesondere die Nord-Süd-Verbindung von der Kaufbeurer Straße zum Schumacherring in beiden Richtungen. In Ost-West-Richtung werden die Fahrbahnen auf jeweils eine Fahrspur reduziert. Die Einmündung der Kaufbeurer Straße in den Schumacherring ist ebenso betroffen, da die Lichtsignalanlage dort über das gleiche Steuergerät koordiniert wird. Dabei werden laut OB-Büro ebenfalls alle Fahrbahnen auf eine Fahrspur reduziert. Die Verkehrsregelung erfolgt an beiden Knotenpunkten für die Dauer der Arbeiten durch Verkehrszeichen. Der Fußgängerverkehr kann in allen Richtungen verkehrssicher abgewickelt werden. Dies wäre bei Aufrechterhaltung aller Fahrspuren nicht möglich. Im gesamten Bereich wird die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert. Hintergrund der Maßnahme ist, dass die betroffene Ampelanlage zuletzt 1989 mit einem neuen Steuergerät ausgerüstet wurde. In der Vergangenheit kam es aber immer wieder zu Ausfällen am Berliner Platz, und der Verkehr musste aufwendig durch die Polizei geregelt werden. Für die Erneuerung des Steuergerätes muss die Anlage voraussichtlich für zwei Tage abgeschaltet werden, um das „Innenleben“ der Schaltzentrale, die sich am Fahrbahnrandbereich zwischen Adenauerring und Kaufbeurer Straße befindet, komplett erneuern zu können. Der Berliner Platz hat nach aktuellen Zählungen einen Knotenpunktszulauf/Tag von 65 000 Fahrzeugen. Ein Austausch des Steuergerätes kann deshalb nur zu verkehrsarmen Zeiten vorgenommen werden. Deshalb haben sich Polizei, Siemens, Staatliches Bauamt und die Stadt für das Pfingstwochenende entschieden. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 30 000 Euro werden zwischen dem Bauamt als Baulastträger für die Bundesstraßen mit 63 Prozent und der Stadt als Baulastträger für den Adenauerring und Schumacherring mit 37 Prozent aufgeteilt.

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