Stabile Grundlage

Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Bauausschusses jetzt den Entwurf der Architekten Dressler und Mayerhofer aus München als Grundlage für die Neugestaltung des Brauhausgeländes. Damit teilte der Ausschuss die Meinung der Preisjury, die diese Variante der Stadt empfohlen hatte (der KREISBOTE berichtete). Nun soll ein städtebaulicher Rahmenplan als „stabile Grundlage für die Entwicklung des Quartiers“ geschaffen werden, erläuterte Baureferentin Monika Beltinger.

In diesem Rahmenplan sollen die Pläne für das Gelände von den Architekten in Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem Investor optimiert und Schwachpunkte wie ein fünfstöckiges Gebäude an der Beethovenstraße oder dreigeschossige Tiefgaragen beseitigt werden. „Momentan gibt es noch keinerlei Festlegungen, in welchen Gebäuden Wohn- beziehungsweise Büronutzung angesiedelt wird“, so Beltinger. Diese „Dinge“ werden in der Entwicklung der Pläne Schritt für Schritt geklärt. Dann wird auch die Lage der Baukörper genau definiert. Die Bebauung des Areals soll auf die Rahmenbedingungen und die Denkmäler (Fasshalle, Verwaltungsgebäude) abgestimmt sein, sagte die Baureferentin. Einen großen „Sudhausplatz“ und einen „Beethoven-Garten“ im nördlichen Teil des Brauhausgeländes planten die F64-Architekten aus Kempten, die von der Jury den zweiten Preis erhielten. Aufgrund eines zu großen Platzes, der „nicht angemessen“ sei, und einer „prägenden Hochgarage“ konnte dieser Vorschlag die Preisrichter allerdings nicht komplett überzeugen.

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