Stählerne Funde

Interessant sind solche Funde immer. Diese Kiste mit Stahlhelmen und Geschirr wurde vom KMBD mitgenommen. Foto: Schubert

In Isny braucht man scheinbar nur irgendwo zu graben und schon bald hat man Fundstücke aufzuweisen die nicht nur aus dem Mittelalter stammen. Im Bereich des geplanten Neubaus des Eingangsbereichs für das Stephanuswerk hat die Firma Edelmann bei Planierungsarbeiten eine Reihe von Fundstücken aus dem zweiten Weltkrieg frei gelegt. Als die ersten Teile aus dem Boden kamen war es einmal mehr Zeit, den Kampfmittel Beseitigungsdienst (KMBD) des Landes einzuschalten.

Die genaueren Untersuchungen haben dann aber verdeutlicht, dass man es hier nicht mit Munitionsresten oder anderen gefährlichen Gegenständen zu tun hatte. Einige alte Stahlhelme und Reste von Geschirr waren ausgegraben worden. Die Fundstücke müssen aus den letzten Kriegstagen in Deutschland stammen, als einige der Soldaten ihre Ausrüstung loswerden wollten und sie einfach im Gelände der Baracken des Reichsarbeitsdienstes (Truppführerschule 10) vergruben. Ein kleiner Schock war es schon, aber mit der Entwarnung der Mitarbeiter des KMBD war das meiste auch schon ausgestanden. Eine Transportkiste mit Einzelteilen wurde sichergestellt und das Gelände für die weiteren Planierungsarbeiten wieder frei gegeben. Bürgermeister Rainer Magenreuter und die anderen dabei hinzugezogenen Entscheidungsträger waren erleichtert und hoffen nun auf einen problemlosen Weitergang der Arbeiten.

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