Startschuss für das AOZ

Freuen sich, dass das AOZ fertig ist: Dr. Christoph Westhäuser (v.l.) und Dr. Guntram Fischer (ärztliche Leiter Klinikum Kempten), die Klinik-Chefs Michael Osberghaus und Andreas Ruland, sowie die ärztlichen Leiter des MVZ Immenstadt, Dr. Herbert Mayer und Dr. Karsten Menzel. Foto: Spielberg

Im Zuge des kontinuierlichen Ausbaus und der Zusammenführung der beiden bestehenden Krankenhäuser in Kempten konnte vergangene Woche ein weiterer Schritt gefeiert werden. Nach einer kurzen Bauphase von nur neun Monaten ist das neu im Hauptgebäude entstandene Ambulante Operationszentrum Allgäu (AOZ) mit einer kleinen Feier eingeweiht worden.

Bevor es an diesem Abend zur Besichtigung der top-modernen Räume im Untergeschoss des Hauptgebäudes kam, sprachen unter anderem Andreas Ruland, Geschäftsführer des Klinikums Kempten, und die zukünftigen medizinischen Leiter des Ambulanten Operationzentrums, Dr. Guntram Fischer und Dr. Karsten Menzel vom MVZ Immenstadt. Auch Herbert Singer, Geschäftsführer der Sozialbau Kempten, der Bauherrin, sprach einige Worte. Alle Redner lobten die gute und reibungslose Zusammenarbeit, was bei einem ortsübergreifenden Projekt zwischen Kempten und Immenstadt vor Beginn der Maßnahme nicht als selbstverständlich angesehen wurde. Um so zufriedener zeigten sich an diesem Abend alle Beteiligten, dass eigensinnige Kirchturmpolitik überwunden werden konnte und mit dem Ambulanten Operationszentrum (AOZ) Allgäu nun ein Chirugisches Behandlungszentrum allererster Güte entstanden ist. Mit seiner hochmodernen technischen Ausstattung müsse das AOZ den Vergleich mit ähnlichen Einrichtungen in bundesdeutschen Großstädten keines- falls scheuen. Es ermöglicht zukünftigen Operateuren und Patienten eine ärztliche Behand- lung auf höchstem Niveau. In den medizinischen Bereichen der Orthopädie, Gynäkologie und der Unfallchirurgie können nun fortan Patienten ambulant in den zwei hochmodernen Operationssälen behandelt werden, die unter anderem mit Athroskopie-Türmen, Bildwandlern und digitalen Röntgengeräten ausgestattet sind. Ein dritter OP-Raum befindet sich derzeit noch im Ausbau und wird die gesamt nutzbare Fläche des Ambulanten Operationszentrums von insgesamt 500 Quadratmetern im Mai komplettieren. Dazu gibt es 13 Aufwachraumbetten, Umkleideräume, einen mit modernster EDV ausgestatteten Empfangsbereich, einen Sozialraum und ein Sterilgutlager, das von externen Kräften „just in time“ mit sterilem Behandlungs-Equipment beliefert wird. Die Zuverlässigkeit in Punkto Hygiene und sterilisiertem Gerätschaften sei durch auswärtige Prüfer gesichert. Für das AOZ Allgäu ist eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten in der Region vorgesehen. Wer hier im Rahmen einer möglichen Behandlung seiner Patienten die nötige Ausstattung eines Operationsraumes „State of the Art“ benötigt, wird im Ambulanten Operationszentrum im Klinikum Kempten fündig. Betreut und unterstützt wird zum Beispiel der niedergelassene Orthopäde oder Gynäkologe bei seinen minimal-invasiven Eingriffen oder anderen operativen Behandlungsmethoden vom Team um den Leiter des Ambulanten Operationszentrum, Dr. Guntram Fischer aus Kempten, und Dr. Karsten Menzel vom MVZ Immenstadt. Beide Ärzte sind Spezialisten aus dem Bereich der Anästhesie. jsp

Meistgelesene Artikel

Ausblick und Austausch

Kempten – Knapp 200 Repräsentanten der verschiedenen Bereiche des Lebens in Kempten versammelten sich am Dienstagabend in der Schrannenhalle des …
Ausblick und Austausch

Entwurf der neuen Autobahnbrücke vorgestellt

Kempten – Deutlich auffälliger als bisher wird die neue Zeppelinbrücke über der A7, Höhe Ursulasried, gestaltet sein. Mit einem oberliegenden …
Entwurf der neuen Autobahnbrücke vorgestellt

Lebensgefährtin versucht anzuzünden

Kempten – Am Donnerstagnachmittag vergangener Woche eskalierte ein Streit zwischen einem Pärchen, in dessen Verlauf der Mann offenbar versuchte seine …
Lebensgefährtin versucht anzuzünden

Kommentare