TIK steht wieder im Regen

Nur mehr ein müdes Tröpfeln hatte die Wolke vor dem Theater in Kempten (TIK) in letzter Zeit hernieder regnen lassen.

Das für den außergewöhnlichen Brunnen des Künstlers Stefan Huber genutzte Illerwasser, habe „die 60 kleinen Düsen immer wieder mit Algen verstopft“ und auch hätten Kinder gerne mit dem Fußball dagegen geschossen, wodurch die leicht hervorstehenden Düsen umgeknickt seien, erklärte der freie Bildhauer Georg Svatek aus München, der die Wolke für Huber gebaut hatte, gegenüber dem KREISBOTEN. Zusammen mit seinen Mitarbeitern hat er vergangene Woche die vielen kleinen, durch nurmehr zwei Düsen für Sprinkleranlagen ersetzt. Die zündende Idee stamme vom Technischen Leiter des Stadttheaters, Oliver Schilling, zeigte sich Svatek davon beeindruckt. Denn die deutlich größeren Düsen machen „schönen Regen“ und verstopfen nicht mehr. „Die Effekte sind jetzt sogar fast noch besser“, freute er sich über die praktische Lösung des Problems, die sowohl im Sinne des Hochbauamtes wie auch des Künstlers sei. Auch äußerlich hatte die Veralgung unschöne grünliche Verunreinigungen an den 60 Stellen der Düsenköpfe hinterlassen. Die kleinen Löcher haben Svateks Mitarbeiter nun verspachtelt und unsichtbar gemacht. Ein weiterer Pluspunkt wie Svatek fand, da die zwei neuen Düsen zwar größer, aber „so gut wie nicht sichtbar sind“. Für die Reinigung des wahrlich mehr und mehr nach schwarzer Gewitterwolke aussehenden Schmuckstücks, sei allerdings die Stadt zuständig.

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