Michael Fackler übernimmt die Leitung des Amts für Katastrophenschutz

Für alle Katastrophen zuständig

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OB Dr. Ulrich Netzer (links) begrüßt Michael Fackler, neuer Leiter des Amts für Brand- und Katastrophenschutz.

Kempten – Seine Feuerprobe ließ nicht lange auf sich warten: Am vorvergangenen Samstag fanden Taucher in der Iller zufällig eine Fliegerbombe und Michael Fackler wusste spätestens da, welche Heraus- forderungen und Verantwortung die Leitung des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz mit sich bringen.

Zwei Tage zuvor hatte er das Amt von Stephan Rudolph übernommen. 

Wäre die 125 Kilo schwere Fliegerbombe (der Kreisbote berichtete) offenbar nicht schon unmittelbar nach Kriegsende entschärft worden, es hätten wohl 3500 bis 5000 Kemptener evakuiert werden müssen, wie Fackler am vergangenen Donnerstag erklärte. Zum Glück sei schnell klar gewesen, dass das rostige Trum am Illerufer ungefährlich ist. Dass der 34 Jahre alte Fackler die Herausforderung wohl gemeistert hätte, daran ließ OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) am Donnerstag bei der Vorstellung seines neuen Leiters für Brand- und Katastrophenschutz keine Zweifel. „Er hat sich im Auswahlverfahren hervorragend platziert. Wir sind überzeugt, einen sehr guten Nachfolger gefunden zu haben“, sagte OB Netzer. 

Tatsächlich hat sich das „Eigengewächs“ Fackler, seit 2009 im Dienst der Stadt, gegen 12 Bewerber aus ganz Deutschland durchgesetzt. Aber auch daran, wie wichtig die Amtsleitung ist, ließ Netzer keine Zweifel: „Eine wichtige und in der Öffentlichkeit stehende Position“, sagte er. Vielfältige Aufgaben Der in Illertissen geborene Maschinenbau-Ingenieur Fackler freute sich über den „Reiz der Aufgabenvielfalt“, der ihn in seinem neuen Job erwartet. Integrierte Rettungsleitstelle, Rettungszweckverband, Tagwache der Feuerwehr – künftig alles Facklers Bereiche. „Wir versuchen proaktiv die bestmögliche Sicherheit der Bürger zu erreichen“, erklärte er am Donnerstag. Ziel sei es, die Rahmenbedingungen für möglichst schnelle Hilfe in den verschiedensten Gefahrensituationen zu erreichen. Facklers Vorgänger Stephan Rudolph ist wie bereits berichtet auf der Suche nach neuen Herausforderungen zur Münchner Berufsfeuerwehr gewechselt. „Er hat das Amt geprägt und aufgebaut“, dankte Netzer Rudolph.

Matthias Matz

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