Bürger hadern mit Ausbaubeiträgen

Bürgerinfo am Brodkorbweg

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Rede und Antwort zu den geplanten Straßensanierungen bei der ersten Bürgerinfo dazu: (v.l.) Baureferent Tim Koemstedt (halbverdeckt), Julia Reichart vom Tiefbauamt und Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann.

Viel Unmut war zu spüren – und auch zu hören – bei der ersten Bürgerinfo zur Sanierung von Brodkorbweg, Spickel- und Bleicheröschstraße, vor allem wegen des Reizthemas Ausbaubeiträge.

Aufgrund des schlechten Straßenzustandes – beim Brodkorbweg zwischen Spickel- und Rudolfstraße – sowie der teilweise nötigen Erneuerung von Kanal- und Wasserleitungen soll ein Straßenvollausbau durchgeführt werden. Der sei, so Julia Reichart vom Tiefbauamt, auch deshalb nötig „weil der Aufbau so schlecht ist“. Gemäß der Straßenausbausatzung werden anteilig Beiträge von den anliegenden Grundstücksbesitzern fällig. Gut 60 Interessierte waren zum Treffpunkt im Brodkorbweg gekommen, um zu hören, wie die im Zuge der Maßnahmen geplante Neugestaltung sowie Verbesserung der Parksituation aussehen könnte, vor allem aber, um ihrem Ärger Luft zu machen. Er sehe nicht ein, „dass man uns die notwendigen technischen Verbesserungen mit einem Vollausbau unterjubelt“, meinte ein Zuhörer. Dafür „brennen“ zu dürfen, dass es am Ende weniger Parkplätze gibt als jetzt, stieß einem anderen sauer auf. Aber auch konstruktive Vorschläge gab es, die Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann für die weitere Planung mitnahm. Denn, so betonte er, aktuell „sind es nur Skizzen“. Christine Tröger

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