Suche nach Leck abgeschlossen

Bereits während der Evakuierung befragt die Polizei Zeugen des Unfalls. Foto: Archiv

„Wir haben das Loch gefunden“. Ein etwa ein Millimeter großes Leck in einer Leitung hat offenbar dazu geführt, dass am vergangenen Wochenende im Eisstadion Ammoniak austreten konnte. Das ergaben am Mittwoch die Untersuchungen eines Gutachters, wie Stadion-Betreiber Franz Breitfeld am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. Am vergangenen Samstag hatte wegen Ammoniak in der Luft ein Flohmarkt in der Halle evakuiert werden müssen (der KREISBOTE berichtete). Dabei gab es mindestens zwei Leichtverletzte, die vorsorglich im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Anscheinend ist das betroffene Stück Rohr gerostet, da ein Stück aus dem Betonboden herausgebrochen ist und so Nässe eindringen konnte. „Ein Stück Beton war herausen“, berichtete der Geschäftsführer des Eisstadions. Exakte Ergebnisse erwartet Breitfeld nun in der nächsten Woche durch die Analyse eines Experten. Am gestrigen Freitag nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe sollte ein neues Rohr eingeschweißt werden. „Das Stadion wird wieder freigegeben“, so Breitfeld. Durch die Reparaturen werde sich die Eröffnung der Eiszeit aber wohl um eine Woche verzögern. Der Vorstand des ESC werde darüber informiert. „Man weiß jetzt, aus welchem Bereich das Gas kam“, bestätigte Christian Owsinski, Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben/Süd-West, am Donnerstagmittag den Fund des Lecks. In welche Richtung die polizeilichen Ermittlungen gehen, hänge nun von der ausführlichen Analyse des Gutachters ab, so der Polizeisprecher weiter. Das könne allerdings mehrere Wochen dauern. Dabei sei unter anderem zu klären, ob der Flohmarkt überhaupt hätte stattfinden dürfen, da einige Aussteller bereits am Freitag beim Aufbauen der Stände einen seltsamen Geruch wahrgenommen hätten.

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