"25 tolle Jahre"

Ohne ihn wäre die Allgäuer Festwoche möglicherweise nie das geworden, was sie heute ist – eine der größten Verbrauchermessen in Süddeutschland, kombiniert mit einem einwöchigen Volksfest. Trotzdem hieß es am Freitag Abschiednehmen für Heinz Buhmann. Abschiednehmen von „seiner“ Festwoche, die er 25 Jahre lang hauptverantwortlich organisiert hat. Künftig wird sich Buhmann verstärkt dem Bereich Tourismus und Marketing widmen. Bevor es aber soweit ist, gab es am Freitag zunächst ein Abschiedsgeschenk von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU).

Dass die Verabschiedung von Buhmann in der eher gediegenen Parkterrasse stattfand, lässt auf Buhmanns Wertschätzung schließen. In der Tat lobte Netzer Buhmann in den höchsten Tönen. „Es war für mich eine sehr angenehme Zusammenarbeit“, sagte Netzer. Buhmann habe mit seinen Ideen und Konzepten die Festwoche zu dem gemacht, was sie heute ist. Unter anderem habe er die Thementage eingeführt und für ein abwechslungsreiches Programm mit fast 500 Veranstaltungen rund um die Festwoche gesorgt. "Immer Konsens gefunden" Herbert Karg (FW), Festwochenbeauftragter des Stadtrats, dankte Buhmann ebenfalls für seine Verdienste. „Wir haben manchen Strauß ausgefochten, aber immer einen Konsens gefunden“, schmunzelte er. Buhmann selbst sagte, „es waren 25 tolle Jahre“, in der die Festwoche eine „äußert positive Entwicklung“ genommen habe. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die vielen baulichen Veränderungen im Laufe der Zeit wie beispielsweise der Bau der ZUM oder der Tiefgarage unter dem Königsplatz. „Es hat sich viel verändert. Aber das war die Chance zur Weiterentwicklung“, sagte er. „Und natürliche habe ich viele interessante Leute kennen gelernt.“ Nun wolle er sich aber verstärkt dem Tourismus und Stadtmarketing widmen. Komme auch noch die Festwoche hinzu, sei das angesichts der stetig steigenden Komplexität nicht mehr zu stemmen. „Ich freue mich auf die neuen Möglichkeiten“, frohlockte er. Sein Dank galt seinem Festwochen-Team. Neben einem Blumenstrauß gab für Buhmann zum Abschied auch eine „Festwochen-Ehrenurkunde“ mit zahllosen Schnappschüssen des ehemaligen Festwochen-Organisators sowie einen Gutschein für die Fellhorn- und Nebelhornbahn.

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