Tolle Portrait-Fotographien

Die Heilerziehungspflegerin Elisa Heilmann stellt derzeit unter dem Titel „So gesehen“ in der Galerie am Espantor verschiedene Fotographien aus. Foto: Schubert

„So gesehen“, eine Ausstellung von Elisa Heilmann, gibt es derzeit in den Räumen von Pit’s Café – Galerie am Espantor zu sehen. Heilmann stellt noch bis zum 22. Februar unter anderem Fotographien aus, auf denen Persönlichkeiten behinderter Menschen dargestellt sind.

Die Fotos der Künstlerin, die 1981 in Wangen geboren wurde, sind im Rahmen ihrer Tätigkeit als Heilerziehungspflegerin im KBZO (Körper-Behinderten Zentrum Oberschwaben) entstanden. Heilmann ist in der Fotografie eine „Quereinsteigerin“ die mit wachem Auge und sicherem Gespür für Details und Situationen mit ihrer digitalen Spiegelreflex-Kamera dauernd auf der Suche nach Motiven ist. Im Rahmen ihrer Tätigkeit am KBZO hat sie als Freizeitangebot Portraitfotografie angeboten und mit diesen nun ausgestellten Bildern erstaunlich einfühlsam die Persönlichkeit der behinderten Menschen dar- gestellt. Dabei ist es ihr gelungen, die Freude und das Lebensgefühl der portraitierten Menschen perfekt herüber zu bringen. Ihre achtjährige Tätigkeit als Heilerziehungspflegerin mit den ihr anvertrauten Menschen half ihr dabei. Neben diesen Portraits sind es Detailaufnahmen von Gebäuden und Pflanzenstudien, die zur Abrundung des künstlerischen Eindrucks ebenfalls mit beitragen. Vorwiegend schwarz-weiß arbeitet sie an den Fotografien mit sicherer Hand am PC, bis die Motive ihren gewiss recht hohen Ansprüchen entsprechen. Zum Ausdruck ihrer Motive arbeitet Elisa Heilmann mit der Druckerei Obert zusammen. Die in der Galerie gezeigten Fotos sind eine Auswahl aus weit über 1000 Bildern. Die Vernissage fand in einem kleinen überschaubaren Rahmen statt. Lis Grandl-Arnoldi, Lehrerin für Deutsch und Französisch im Gymnasium in Wangen, las Texte von Kafka, Georg Trakl und Theodor Fontane der Holzofen im Hauptraum der Galerie sorgte für eine entsprechend heimelige Atmosphäre und Peter Röhrig von Oehsen zeigte sich einmal mehr als perfekter Gastgeber. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Februar in der kleinen Galerie am Espantor zu besichtigen. Die Öffnungszeiten der Galerie: Montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr, mittwochs ist Ruhetag.

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