Über Italien auf die Festwoche

Here we are – here we go! Der Einlauf der Teilnehmer des diesjährigen Festwochenlaufes am Residenzplatz. Gleich ist’s geschafft für die Sportler und Sportlerinnen und auf dem Festwochengelände wartet schon die verdiente Maß und a g’hörige Brotzeit. Foto: Spielberg

Mit nur wenig Verspätung bogen die 22 Teilnehmer und Teilnehmer- innen des 30. Festwochenlaufes am Freitag vergangener Woche auf den Residenzplatz ein und ließen sich von vielen Passanten am Straßenrand für ihren Lauf von Kempten’s Partnerstadt Trient in die „Allgäu-Metropole“ beklatschen. Unter den Läufern war auch OB Dr. Ulrich Netzer (CSU), der zusammen mit den anderen 21 Startern die rund 360 Kilometer lange Strecke durch die Alpen in nur zwei Tagen bewältigte.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss nonstop gelaufen werden. Damit dies physisch zu bewältigen ist, wechselt sich jeweils alle 20 Kilometer eine Staffel von vier Läufern mit einer anderen ab, während die anderen Sportlern sich im mitfahrenden Begleitbus derweil regenerieren können. Im Bus saß, wie in den vergangenen 30 Jahren auch, ein Urgestein des Festwochenlaufes – Georg Hieble, Leiter des Lauftreffs im TV Jahn. Hieble fährt im Vorfeld die Strecken ab, schätzt Laufzeiten ein und organisiert für die Läufer Verpflegung und alles was notwendig ist. Stolz verweist er im Gespräch mit dem KREISBOTEN darauf, dass heuer die 10 000 Kilometer-Marke gerissen wurde und es in all den Jahren zu keinen nennenswerten Unfällen gekommen ist. Überhaupt sei der diesjährige ein besonderer Lauf gewesen. Schließlich ist vor genau 30 Jahren mit einem Lauf in die heutige Partnerstadt Bad Dürkheim die Idee eines Festwochenlaufes ins Leben gerufen worden. In den Jahren wurde aus dem eher als einmaligem Jux geplanten Erlebnis eine gute alte Tradition und so wurden bis heute alle Partnerstädte angelaufen oder dienten als Ausgangsbasis für einen Lauf zurück nach Kempten.

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