Überzeugende Aufwertung

Viel Herzblut und Ideen haben die St.-Manger und die Bauverwaltung in die Pläne zur Umgestaltung des Bereichs „Oberösch“ investiert, um ihren Stadtteil lebens- und liebenswerter zu machen (der KREISBOTE berichtete). Das scheint sich jetzt auszuzahlen: Einstimmig hat der Bauausschuss unlängst dem Konzept zugestimmt. Damit kann die BSG Allgäu wie geplant im September mit den ersten Arbeiten beginnen.

Betroffen davon ist zunächst der Bereich zwischen Hanebergstraße und Seniorenwohnanlage. Dabei sollen die Parkplätze zwar erhalten, dafür aber die Durchfahrt verengt werden, erklärte Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann im Bauausschuss. Eine neu anzulegender Pflanzenstreifen soll die Parkplätze vom neu zu gestaltenden Platz vor dem BSG-Gebäude und der Laden-Zeile abtrennen. Bei der Neugestaltung des Platzes werden in einem ersten Schritt eine zweiteilige Stufenanlage und ein kleiner Brunnen auf Höhe der Bäckerei/Markthalle gebaut. Daran anschließen wird sich der Außenbereich eines Cafès . Stufenanlage und Parkplätze sollen außerdem mit reichlich Pflanzen verschönert werden. Für Struktur auf dem Platz soll laut Wiedemann ein „Funktionsband“ sorgen, das vom Brunnen bis zum Eingang der Seniorenwohnanlage im Süden des Areals verläuft. „Auf diesem Band sind unter Großgehölzen Beleuchtung, Bänke, Beschilderung und Spielgeräte untergebracht“, erklärte der Leiter des Tiefbauamts. Dazu komme noch eine „Ruheinsel“ für Senioren im Eingangsbereich des Seniorenheims. Pergola, Bänke, Spielmöglichkeiten, Boccia und vieles mehr sollen für die nötige Aufenthaltsqualität sorgen. Später, in einem zweiten Schritt, sollen dann im südlichen Bereich zwischen Duracher Straße und Seniorenheim die Naherholungsqualitäten verbessert werden. „Dabei wird eine Streuobstwiese entwickelt und eine Projektfläche für die Jugend mit Aktionen im Rahmen der Sozialen Stadt geschaffen“, berichtete Wiedemann. Vorstellbar sei ein „Multifunktionsplatz“ mit Fitnessgeräten, Skate-Möglichkeiten, Pavillon oder Pergola. Darüber hinaus soll das Radwegenetz in diesem Bereich auf verbessert werden. Die Kosten für das gesamte Projekt bezifferte Wiedemann auf insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Allein der erste Bauabschnitt wird etwa 580000 Euro kosten. Allerdings sind Fördermittel von bis zu 60 Prozent zu erwarten. Mario Dalle Torre, Chef der BSG Allgäu, und ebenfalls im Ausschuss anwesend, äußerte sich zufrieden. Auf Nachfrage musste er allerdings eingestehen, dass der neue Miniladen im Oberösch derzeit „besser“ laufen könnte. Das sei allerdings normal in der Startphase eines solchen Projekts und werde in Zukunft besser werden.

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