Überzeugende Leistung

Mit ausdrucksstarken und dynamischen Katas erkämpft sich Kevin Schinköthe bei der Deutschen Meisterschaft in Lübeck den dritten Platz. Foto: Läufle

Einen weiteren tollen Erfolg in seiner noch jungen Sportlerkarriere feierte Kevin Schinköthe vergangenes Wochenende. Der 12-Jährige vom 1. Kemptener Karate Dojo im TVK gewann bei der Deutschen Meisterschaft die Bronzemedaille.

In den hohen Norden, bis nach Lübeck, mussten heuer die besten Nachwuchskaratekas Deutschlands reisen. Für die nationalen Titelkämpfe der Elf- bis 13-Jährigen hatten sich auch Kevin Schinköthe und Niklas Hartmann vom 1. Kemptener Karate Dojo im TVK qualifiziert. Gut vorbereitet und gecoacht von seinem Bruder Jayson zeigte Kevin in der Katadisziplin (Formenkampf) gleich zu Beginn, dass er seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen will. Nach einem Freilos in der ersten Runde ließ er seinem Gegner in Runde zwei keine Chance und siegte klar mit 3:0. Ebenso deutlich bezwang er auch seinen nächsten Gegner. In der vierten Runde versuchte der 12-jährige Kemptener mit der Kata Jion seinen Gegner Florian Thissenhusen aus Erfurt zu bezwingen. Obwohl Kevin eine dynamische und ausdrucksstarke Kata zeigte, musste er sich in diesem Duell knapp mit 1:2 geschlagen geben. Da der Erfurter ins Finale kam, hatte Kevin jedoch über die Trostrunde noch die Chance auf den dritten Platz. Mit der Kata Empi bezwang der Kemptener zuerst Ibrahim Güler aus Mainz klar mit 3:0, ehe er im kleinen Finale auf Jannik Lantzsch vom SC Judokan Frankfurt traf. Hoch konzentriert und mit viel Siegeswillen demonstrierte er die schwierige Kata Kanku Sho. Mit seiner Darbietung überzeugte er alle fünf Kampfrichter und entschied das Duell gegen den Hessen klar mit 5:0 für sich. Dieser Sieg bedeutete zugleich den Gewinn der Bronzemedaille über die sich Kevin zusammen mit seinem Bruder und Trainer Jayson Schinköthe riesig freute. Bei Niklas Hartmann, der im Kumite (Freikampf) bis 43 Kilo startete, lief es nicht ganz so gut. Der 12-Jährige und sein erster Gegner aus Bergisch-Gladbach lieferten sich ein spannendes Duell, in dem sich Niklas erst durch einen Gegenpunkt eine Sekunde vor Ende der Verlängerung geschlagen geben musste. Die Trostrunde blieb ihm verwehrt.

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