Kliniken ziehen zusammen

Viel schneller als gedacht

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Gegen 11 Uhr ist es am Freitag vollbracht: Der letzte Patient wird von den Helfern in die neuen Räume des Klinikums in der Robert-Weixler-Straße gebracht.

Kempten – Nach nur rund dreieinhalb, vier Stunden war es geschafft: Der Umzug der Patienten des Klinikums in der Memminger Straße in die Robert-Weixler-Straße war vollbracht. „Wir waren überraschend schnell fertig. Es ging alles reibungslos und flott“, freute sich Einsatzleiter Gerhard Zipperlen am Freitagvormittag.

75 Patienten wurden von insgesamt 58 Helfern in die neuen Räume des Klinikums an der Robert-Weixler-Straße gebracht. Einsatzbeginn war um 6 Uhr, die ersten Patienten zogen gegen 7 Uhr um. „Gestern wurden noch einige Patienten entlassen, die ohne Umzug vielleicht noch ein, zwei Tage geblieben wären“, sagte Zipperlen gegenüber dem KREISBOTEN. Auch deshalb hatte das Einsatzteam deutlich weniger Patienten als geplant (120) zu transportieren. Im Einsatz waren insgesamt 20 Fahrzeuge: Krankenwägen, der extra aus Augsburg angeforderte Intensiv-Transporter, zwei Funkwagen und das Leitfahrzeug. „Wir sind froh, dass wir nicht so viele kritische Patienten hatten“, meinte der Einsatzleiter. Nur zwei mussten mit dem Intensiv-Transporter verlegt werden.

Viele freiwillige Helfer

Der zweite Einsatzleiter am Freitag, Peter Fraas vom Roten Kreuz, freute sich über die hohe Einsatzbereitschaft der Helfer: „Es haben lauter Freiwillige geholfen, die extra einen Tag frei bzw. Urlaub für den Umzug genommen haben.“ Er sei stolz, dass alles so reibungslos und schnell über die Bühne gegangen ist. „Ich hätte nie gedacht, dass wir so früh fertig sind“, meinte er gegen halb elf, als gerade die vorletzte Patientin in einen Krankenwagen gebracht wurde.

Die Vorplanungen für diesen Einsatz liefen seit April, wie Zipperlen erläuterte. Er habe sich nie Sorgen gemacht, dass es nicht klappt. Die Geschwindigkeit hat aber auch ihn überrascht. Grund für den reibungslosen Ablauf war den beiden Einsatzleiter zufolge natürlich auch die gute Witterung. Hätte es geschneit, wäre es wesentlich schwieriger gewesen.

Völlig problemlos

Die Patienten haben den Umzug alle unversehrt überstanden und sind gut in der Robert-Weixler-Straße angekommen. Johann Briechle aus Sulzberg war der Letzte, der dort ankam. Er wurde von Klinik-Geschäftsführer Andreas Ruland empfangen. „Ich denke, ich bin oben wie unten in besten Händen“, meinte der 61-jährige Briechle. Der Umzug sei völlig problemlos gewesen.

Neben den 75 Patienten haben auch die 304 Mitarbeiter, die bisher im Krankenhaus in der Memminger Straße gewerkelt haben, in der Robert-Weixler-Straße nun ihre neue „Heimat“ gefunden.   Melanie Läufle

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