Probleme nach Umgestaltung des Hildegardplatzes

Schwieriges Miteinander

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Wegen des problematischen Miteinanders von Fußgängern, Taxifahrern, Radfahrern und Gästen des „Stift“-Biergartens schlägt Stadtrat Klaus Knoll einige Veränderungen zur Lösung der Probleme vor.

Kempten – Auf ein Problem, das durch die Umgestaltung des Hildegardplatzes und die Erweiterung des „Stift“-Biergartens für Bürger, die Stellplätze der Taxifahrer und das „Stift“ betrifft, hat jüngst FW-Stadtrat Klaus Knoll in einem Schreiben an OB Thomas Kiechle hingewiesen.

So gehen laut Knoll manche Passanten am Rand des Biergartens, zwischen den Biertischen und Taxiständen entlang, statt auf dem nun direkt durch den Biergarten verlaufenden Gehweg. Dies führe zu Konflikten zwischen Taxifahrern und Fußgängern, unter anderem bei offen stehenden Autotüren im Sommer. Ein weiteres Problem mit dem Gehweg entstehe dadurch, dass die Bedienungen diesen beim Servieren queren müssen, was immer wieder zu Konflikten zwischen Bedienung und Fußgängern führe. Gefährlich sei zudem, dass Radfahrer, die aus Richtung Kornhaus kommen und – verbotenerweise – den Gehweg nutzen, quer durch den Biergarten fahren. Laut einer an ihn gerichteten Beschwerde des Vorstands der Taxifunk eG seien den Taxis nurmehr drei statt bis zu fünf Stellplätzen zugewiesen worden. Kritisiert wird auch die verengte Straßensituation, durch die Probleme für die Taxifahrer beim Wegfahren entstünden. Es würde oft mehrere Ampelperioden dauern, bis das besetzte oder bestellte Taxi zum Wegfahren komme, übermittelt Knoll in seinem Schreiben. Konflikt beladen sei zudem die unmittelbare Nähe von Taxi und Biergartenbe- sucher. Für Abhilfe könnte nach Meinung Knolls eine Versetzung der Taxistellplätze auf die gegenüberliegende Straßenseite sorgen, alternativ sei auch eine Nutzung des Kirchbergs als Taxistandort denkbar. In beiden Fällen sei es möglich fünf Stellplätze auszuweisen. Nach Verlegung der Taxistellplätze kön- ne die Gehweglücke geschlossen werden und der Gehweg außerhalb des Biergartens, wo jetzt die Taxistände sind, geführt werden. Knoll bittet um eine „wohlwollende Überprüfung“.

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