Verbindende Kunst

Das Exponat „Hafenszene“ von Gilles Mevel. Foto: privat

Im Zumsteinhaus der Stadt Kempten präsentiert sich derzeit die französische Partnerstadt Quiberon mit einer farbenfrohen Bilderausstellung. Anlass sind die 40 Jahre währende Freundschaft und intensive Beziehungen zwischen den beiden Städten.

Ehemalige Kriegsgefangene aus Quiberon und St. Mang knüpften bereits 1968 erste Kontakte, aus denen schließlich 1971 die Partnerschaft zwischen den beiden Städten erwuchs. Hier das lieblich-hügelige Allgäu, dort eine wildromantische, oft sturmumtoste Halbinsel im Atlantik. Dazwischen ein Weg von fast 1300 Kilometern Länge und eine ganze Menge Fäden kultureller und freundschaftlicher Beziehung. Immer wieder lernten Kinder beider Nationen auf dem Weg des Schüleraustausches Land und Leute des jeweils anderen Partners kennen und schätzen. Nicht nur daraus entwickelten sich Sympathien und Freundschaften; auch Freundeskreise, Vereine und die Floriansjünger beider Städte pflegten und pflegen intensive Kontakte im Sinne der Völkerverständigung. Über den Sommer bis zum 30. Oktober ist nun eine Kunstausstellung im Kemptener Zumsteinhaus zu sehen, in denen drei Künstler aus Quiberon ihre Heimat und ihre besondere Kunst vorstellen. Die Malerin Fran Zainal zeigt das Meer und Sonnenuntergänge, der Maler Gilles Mevel verarbeitet seine Eindrücke von der französischen Insel Guadeloupe und der Maler und Bildhauer Charles Mingant setzt die Kontraste der Bretagne in starke Formen und Farben um. Die Ausstellung im Zumsteinhaus ist jeden Donnerstag und Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr geöffnet, während der Allgäuer Festwoche (13. bis 21. August) täglich von 10 bis 18 Uhr.

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