Viel zu tun im Außenbereich

„Eigentlich kein Rückstau, aber volles Programm“, so sieht sich der Ausschuss für Technik und Immobilien in seiner Sitzung. Langsam kommt der Frühling und damit auch wieder vermehrt Arbeiten im Außenbereich. Der Isnyer Stadtwald ist ein Thema, das erfreulich ist. Johannes Merta, Stadtförster in Isny, hat mit seiner Mannschaft gut im Griff und erwirtschaftete einen Überschuss von 258 934 Euro.

Da freuen sich der Gemeinderat und ganz besonders der Stadtkämmerer. Markus Weisshaupt, Leiter des Forstamtes in Leutkirch, fand lobende Worte für die Arbeiten im Stadtwald: „Der Stadtwald Isny ist im Landkreis Ravensburg der Forstbetrieb mit dem besten Betriebsergebnis.“ Die Umstel- lung auf Dauerwaldnutzung schreitet fort und die Alterklassenwirtschaft gehört irgendwann der Vergangenheit an. Bei der Dauerwaldnutzung entstehen keine Kahlschläge durch Abholzung, sondern erntereife Bäume werden aus dem Bestand herausgenommen und gleich durch Nachpflanzungen wieder ersetzt. So entsteht ein Wald, aus dem zwar laufend Holz entnommen wird, der aber altersgemischt und sortengemischt aufgebaut ist. Nach diesem Prinzip arbeitet Johannes Merta schon seit langem und die pflegliche Behandlung der Bestände zahlt sich dabei genau so aus wie der gute Holzpreis des vergangenen Jahres. Benjamin Lapp, von seinem Chef Markus Weisshaupt dem Stadtrevier Isny zugeteilt, trug die Ergebnisse vor und stellte auch die Prognose für das laufende Jahr. Demnach dürfte der Ertrag etwas geringer ausfallen, da Arbeiten in der Adelegg anstehen und dort die Verhältnisse etwas schwieriger zu bewältigen sind. Kanalreinigung wird fortgesetzt: Berthold Abt vom Wasser- und Abwasserverband (WAV) Untere Argen ist ebenfalls seit Jahren ruhig und kompetent für Isny und den Abwasserverband unterwegs. Er regelt die Verlegung von Kanalisation und Frischwasser und sorgt für regelmäßige Kontrollen des Isnyer Kanalnetzes. Zwei Punkte hatte er auf die Tagesordnung gebracht, die der Technikausschuss nach kurzer Hinterfragung absegnete. Die Kanalreinigung und die TV-Untersuchung wird fortgesetzt und kostet im Jahr 2012 rund 30 000 Euro. Im Bereich vom RÜB-Bauhof sind ebenfalls Kanaluntersuchungen angesetzt. Hier werden für die Ingenieurleistungen rund 40 000 Euro bereit gestellt. Außerdem sind Wasserleitungen zu ersetzen. Auch in Neutrauchburg in der Schlossstraße ist eine neue Wasserleitung zu verlegen, da die alte Leitung in sechs Meter Tiefe bei einem Rohrbruch oder sonstigem Schaden nur schwer und umständlich zu erreichen ist. Die neue Leitung kommt rund zweieinhalb Meter tief in den Boden und erst wenn sie verlegt ist, wird das Wasser umgestellt und fließt durch die neue Strecke. Verlängerung des Fischerei-Pachtvertrages: Die Fischereivereinigung Isny e.V. hat auf weitere 12 Jahre die Gewässer um Isny zur Befischung und Hege pachten können. Da wird nicht nur geangelt, sondern auch der Besatz kontrolliert und Gewässerpflege vorgenommen. Die Gebrüder Immler haben ihren Antrag auf Erwerb der Fischereirechte zurück gezogen. Die Heizung im Rathaus wird optimiert: Mit einem neuen Zusatzgerät soll der Verbrauch der Heizanlage im Rathaus gesenkt werden und dadurch wird soviel Energie eingespart, dass nach zwei Jahren das Zusatz Aggregat schon wieder amortisiert sein wird. Abschließende Arbeiten am Feuerwehrhaus: Noch ist die Erweiterung des Feuerwehrhauses nicht ganz abgeschlossen. Eine Firma aus Weingarten baut die neue Schließanlage ein, ein Betrieb aus Herten baut eine Schranke an die Ausfahrt, da auf dem neuen Parkplatz immer wieder Fremdparker anzutreffen sind und eine Kemptener Firma liefert die neuen Feuerwehrschränke. Dann ist hoffentlich alles in trockenen Tüchern und dem Tag der Offenen Tür steht nichts mehr im Wege.

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