Viel Gutes und Sinnvolles

Oliver Rid. Foto: Dörr-Schratt

Seit 1. September ist die katholische Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Kempten wieder besetzt: Oliver Rid, ein junger Geistlicher, der in den vergangenen drei Jahren in der Augsburger Pfarrei St. Ulrich und Afra tätig war, betreut nun die Jugendlichen der Regionen Kempten, Sonthofen und Lindau.

Ganz neu sei ihm die Region nicht, betont der 33-Jährige, der seine Bundeswehrzeit bei den Gebirgssanitätern in Kempten absolvierte. Darauf schloss sich eine Ausbildung als Bankkaufmann an, ehe sich der junge Mann für den Priesterberuf entschied. Am 29 Juni 2008 wurde er in Augsburg zum Priester geweiht. Der Geistliche will zunächst einmal fortführen, was sein Vorgänger Klaus Hellmich aufgebaut hat. „Es ist viel Gutes und Sinnvolles vorhanden“, betont Rid. Die Palette reicht von Kinder und Jugendwochenenden, über Seminare für Gruppenleiter, Ministrantentage, Jugendnächte, Unterstützung des spirituellen Lebens in den Pfarreien, bis hin zu Fahrten im Sommer und Großevents auf Diözesanebene. Zudem wohnt Rid im Jugendhaus Elia in Seifriedsberg, wo seine Mitarbeit im Haus und in der Pfarrei ebenfalls gefragt ist. Besonders wichtig ist Rid, junge Menschen mit dem Glauben in Berührung zu bringen, den er selbst als beglückend und befreiend erlebt. „Ich glaube, dies ist eine Grundsehnsucht des Menschen“, erklärt er. Um dieses Ziel erreichen zu können, will der Jugendpfarrer vor allem viel zuhören, was Jugendliche wollen und brauchen. Gemeinsame Unternehmungen sind die soziale Komponente, ohne die Glaube kaum wachsen kann, meint er. Das erste große Event, bei dem die Jugendlichen ihren neuen Seelsorger kennen lernen können, ist das Jugendhausfest in Seifriedsberg vom 2. bis zum 3. Oktober, wo einiges geboten ist.

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