Viele positive Reaktionen

Auch Ilse Roßmanith-Mitterer, Vorsitzende der Stiftsstadtfreunde, diskutiert mit OB Dr. Ulrich Netzer über die drei Planungsvarianten. Foto: Tröger

Das Interesse der Kemptener an der Umgestaltung des Hildegardplatzes ist nach wie vor ungebrochen: Am vergangenen Samstagvormittag herrschte dichtes Gedränge in der Turnhalle am Königsplatz, wo die drei neuen Planungsvarianten zum Umbau (der KREISBOTE berichtete) von den Bürgern begutachtet und erneut Meinungen dazu abgegeben werden konnten. Viele der Menschen nutzten auch die Gelegenheit, einmal mit OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) direkt darüber zu diskutieren.

Als weitere Ansprechpartner waren Baureferentin Monika Beltinger, Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann sowie weitere Mitarbeiter der Bauverwaltung gefragt. Zudem nutzten viele Stadträte die Gelegenheit mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und Anregungen aufzunehmen. Favorit war, wie bereits im Bauausschuss, die Variante A (einzusehen unter www.kempten.de), allerdings mehrfach verbunden mit dem Wunsch, diese mit einzelnen Planungselementen der beiden anderen Varianten zu kombinieren, beziehungsweise zu optimieren. Neben manch wertvoller Anregung, wie „frauenschuhfreundliches Pflaster“, konnte das Stadtoberhaupt aber vor allem „positive Reaktionen über die Vorschläge“ verzeichnen und freute sich über die vielen Interessierten. Wohlwollende Bemerkungen wurden unter anderem darüber hörbar, dass die ursprünglich magische Grenze von 88 oberirdischen Stellplätzen mittlerweile auf 112 erhöht werden konnte. Ilse Roßmanith-Mitterer, Vorsitzende der Stiftsstadtfreunde, begrüßte, dass sowohl Sitzgelegenheiten als auch der Marktbrunnen berücksichtigt wurden. „Eine Wasserrinne brauchen wir nicht“, sprach sie sich, wie auch manch anderer Besucher, gegen das verbindende Element zwischen Hildegard- und Residenzplatz aus. Die Ergebnisse der Aktion sollen in die weitere Detailplanung einfließen.

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