Vier Schwimmer der Allgäuer Werkstätten bei den Special Olympics

Einmal Silber und zweimal Bronze

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Das Team der Allgäuer Werkstätten bei den Special Olympics Sommerspielen in Düsseldorf: (v.l.) David Trester, Eva Freudenberger, Christoph Dürheimer und Katja Eisert.

Kempten/Düsseldorf – Christoph Dürheimer, Katja Eisert, Eva Freudenberger und David Trester gehörten bei den Sommerspielen in Düsseldorf zu der Olympioniken-Auswahl der Allgäuer Werkstätten (AW)

Mit diesen vier Schwimmern ging das AW-Team an den Start – mehr Teilnehmer pro Einrichtung wurden in der Regel nicht zugelassen, um das Kontingent der möglichen Teilnehmerzahl im Schwimmleistungszentrum in Wuppertal nicht zu überschreiten. Die Wahl von Coach Bertram Ehrlich hat sich bezahlt gemacht: Eine Silbermedaille, zwei Bronzemedaillen und einige persönliche Bestzeiten waren die Ausbeute der AW–Schwimmer. Im Schwimmleistungszentrum wurde der Ablaufplan konsequent durchgezogen. Er verlangte auch von den circa 500 behinderten Teilnehmern der 120 Delegationen ein großes Maß an Disziplin. Dazu kam eine schier unerträgliche Saunatemperatur über viele Stunden. Diese Strapazen trübten aber nicht die super Stimmung bei den Wettkämpfen. 

Für das Finale wurden die Teilnehmer anhand einer vorangegangenen Klassifikation in homogene, bzw. leistungsgleiche Gruppen eingeteilt. Dadurch kam es zu hauchdünnen Entscheidungen in den Finals. Medaillenplätze gab es für Eva Freudenberger – Silber über 50 Meter Freistil – und für Katja Eisert, die jeweils Bronze im 50 und 100 Meter Brustschwimmen holte. Nicht immer reichte es zu einer Medaille. Die Enttäuschung war aber nur von kurzer Dauer, wenn dann bekannt wurde, dass die persönliche Bestzeit geknackt wurde. Schließlich ist es gemäß dem Specialolympischen Eid wichtig, „stets sein Bestes zu geben“. 

Eine gigantische Eröffnungsfeier in der Düsseldorfer Sportarena, die Teilnahme am Ge- sundheitsprogramm und ein Besuch im Olympia-Town rundeten das Programm der Sommerspiele ab. Das Fazit: „Auch wenn wir nur mit wenigen Athleten dabei waren, wir haben doch die Allgäuer Werkstätten bestens im Verbund der Special Olympics Sommerspiele vertreten“, so Ehrlich. mori

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