Die Vorbereitung läuft

Trotz der eisigen Temperaturen rollt beim TSV Kottern seit Anfang Februar wieder der Ball. Die Mannschaft befindet sich derzeit in der Vorbereitung zur restlichen Rückrunde, die am 3. März zu Hause gegen den SC Fürstenfeldbruck fortgesetzt wird. Sollte die Mannschaft am Ende der Saison unter den besten acht der Landesliga Süd sein, winkt wie mehrfach berichtet das Ticket zur neuen Bayernliga. Das ist auch das Ziel von Trainer Stephan Wuttge, der sein Traineramt im Sommer an den derzeitigen Kapitän Kevin Siegfanz übergeben wird.

In den fünf angesetzten Vorbereitungswochen heißt es für die Mannschaft sich bestmöglich auf das erste Punktspiel in diesem Jahr vor eigenem Publikum vorzubereiten. Personell sieht es beim TSV Kottern gut aus. Viele Verletzte sind nach der Winterpause wieder zum Team gestoßen. Ebenso hat der TSV Kottern zwei Rückkehrer zu verzeichnen: Stefan Liebert, der noch vor Saisonbeginn zum Ligakonkurrenten 1. FC Sonthofen abgewandert war, und Christian Geiger, der vom TSV Gersthofen zurückkam. Bis zum Spiel gegen Fürstenfeldbruck stehen neben einem Trainingslager in Hoffenheim nun noch Testspiele gegen den FC Füssen, den FC Kempten und den FV Illertissen an. Nach dem Auftakttraining sorgte Abteilungsleiter Thomas Biermaier bei der ersten Versammlung mit einer interessanten Neuigkeit für die erste große Überraschung: Kevin Siegfanz, der derzeitige Kapitän der Mannschaft, beerbt am Ende der Saison Trainer Stephan Wuttge, der Kottern zweieinhalb Jahre trainierte. Siegfanz, der schon vorher ankündigte, seine aktive Laufbahn beenden zu wollen, wird demnach ab Juli die Mannschaft übernehmen. Biermaier beendete damit die Spekulationen um Wuttges Nachfolge. Obwohl laut Abteilungsleiter Thomas Biermeier der Verein mit der Arbeit von Stephan Wuttge absolut zufrieden war und ist, wurde bereits Mitte Dezember entschieden und dem derzeitigen Trainer mitgeteilt, dass man ab der neuen Saison mit einem neuen Trainer planen wolle. Es gehe darum neue Impulse zu geben und weiter voranzukommen. Da traf es sich gut, dass Siegfanz frühzeitig verkündete, seine aktive Karriere zum Saisonende zu beenden, da es „körperlich einfach nicht mehr geht, ich dem Verein aber treu bleiben wollte“. Der Verein sei davon überzeugt, dass er der absolut richtige Mann sei Der 36-Jährige war vom Angebot Anfang Januar ziemlich überrascht. Nach intensiver Überlegung und Rücksprache mit seiner Familie und seinem Arbeitgeber habe er das Angebot aber angenommen. Er besäße zwar keine Erfahrung, doch der TSV Kottern sei ihm inzwischen „ans Herz gewachsen“, sagt er. In seiner langjährigen Karriere habe er viele Trainer kommen und gehen sehen und viel von ihnen gelernt. Er selbst sei für einen „freundschaftlich strengen“ Stil. Doch zunächst will Siegfanz sich auf die Rückrunde als Spieler konzentrieren. Ein klärendes Gespräch mit Wuttge fand bereits statt. Beide haben ein gemeinsames Ziel: der Aufstieg in die Bayernliga.

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