Vorräte schwinden

Der neuerliche Wintereinbruch in der vergangenen Woche ist im Staatlichen Bauamt Kempten mit Sorgenfalten registriert worden. Bereits jetzt hat die Behörde Allgäu weit rund 16 000 Tonnen Salz verbraucht. Damit befinden sich nur noch 8000 Tonnen (Stand 24. Januar) in den Lagerhallen der Straßenmeistereien Kempten, Marktoberdorf, Mindelheim, Lindenberg und Sonthofen. Beim Bauhof der Stadt Kempten sieht man die Sache gelassener: „Wir können einen komfortablen Winterdienst fahren“, erläuterte Betriebshofleiter Uwe Gail vergangene Woche gegenüber dem KREISBOTEN.

„Weit über“ 20 000 Tonnen Salz hat das Staatliche Bauamt laut Behördenleiter Bruno Fischle im vergangenen Jahr verbraucht. Die Kosten summierten sich dafür auf etwa 5,5 Millionen Euro. Für diesen Winter geht Fischle von einem mindestens ähnlich großen Volumen aus. Bereits jetzt seien 16 000 Tonnen Salz für etwa drei Millionen Euro auf den Allgäuer Straßen verstreut worden. „Die Kosten des vergangenen Rekordwinters werden in diesem Winter wohl zumindest wieder erreicht, wenn nicht sogar übertroffen“, so Fischle. Appell zur Vorsicht

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