Vorsitzender will weitermachen

Markmiller will es wieder wissen

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Nach seinen ersten drei Jahren als Vorsitzender der Altstadtfreunde will Dietmar Markmiller auch bei den Wahlen im April für das Amt kandidieren.

Kempten – Seit 2010 ist Dietmar Markmiller Vorsitzender der Kemptener Altstadtfreunde. Am 16. April sind Neuwahlen, bei denen er erneut antreten will. „Weil mir die Arbeit wahnsinnig viel Spaß gemacht hat die letzten drei Jahre“, wie er gegenüber dem Kreisboten bekennt.

Es sei ein Amt, in dem man sehr viel bewegen könne, „und wir haben viel bewegt“.

Dabei blickt er nicht nur auf die Entwicklung großer Projekte wie „Iller erleben“; es seien auch viele „kleine Dinge“ umgesetzt worden, „die nicht so wahr genommen werden“, erinnerte er an die verlängerten Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes oder den Pfosten, der endlich die Durchfahrt zwischen Rathausplatz und Sigmund-Ullmann-Platz verhindere. Mit einem „sehr gut gemacht“ verwies er auf abgeschlossene Projekte wie die Sanierung der Boleite, wo man jetzt wieder sicheren Tritts gehen könne oder die Sanierung des Schwanengeländes durch die Sozialbau. Sehr erfreut zeigte sich der Vorsitzende zudem mit dem Abschluss der Gestaltung des St.-Mang-Platzes, wo auch dem jüngsten Bürgerwunsch noch mit zwei weiteren Baumpflanzungen entsprochen worden sei.

Ein weiteres Anliegen der Altstadtfreunde ist nun die Belebung des Platzes, mit einer ganzen Reihe an Attraktionen in diesem Jahr. Zum Beispiel stehe bereits am 23. März die „Earth-hour“, unter anderem mit Livemusik (un)plugged, Lesungen oder auch einem Stromstrampelfahrrad an. Neben dem jährlichen Altstadt- und Kinderfest sind laut Markmiller derzeit noch weitere, ganz unterschiedliche Veranstaltungen „in Ausarbeitung“. So sei unter anderem ein „Freiluftkino mit Klassikern der Filmbranche“ von Alfred Hitchcock über Filme mit John Wayne oder Bud Spencer und Terence Hill denkbar. Weitere Punkte auf der Agenda der Altstadtfreunde: „Iller erleben“ als langfristiges Gesamtkonzept, aus dem als aktuelles Einzelprojekt noch bis September der Altstadtpark umgestaltet werde. „Das ist wichtig, weil es eine Beziehungsachse ist zwischen Burghalde und Engelhaldepark“, betont Markmiller.

Burghalde im Blick

„Nach wie vor ein von uns stark fokussiertes Projekt ist die Burghalde“, kündigt er an, dieses „auch eher langfristig angelegte Vorhaben“ noch stärker im öffentlichen Bewusstsein verankern zu wollen. Wie auch im aktuellen Altstadtbrief nachzulesen ist, kann Markmiller auf eine ganze Reihe erfreulicher Entwicklungen im Altstadtgebiet blicken: sei es die Sanierung des Altstadtcenters – „wodurch die Nahversorgung erheblich verbessert und das Gelände insgesamt aufgewertet wird“ – oder „an unser Kerngebiet angrenzende Bereiche“ wie die Gegend um das wiederbelebte Zentralhaus. „Es fällt mir gerade schwer ein Negativbeispiel zu finden, da so viel gemacht wurde“, stellt er schmunzelnd fest. „Zwei Punkte werden wir aber demnächst noch angehen“: Was geschieht mit der Sheddachhalle neben dem AÜW-Wasserkraftwerk in der Keselstraße und wann geht es nach der Teil-Sanierung der Gerberstraße mit der Brandstatt weiter?   Christine Tröger

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