Festwochenleitung ist mit der 64. Allgäuer Festwoche zufrieden

Tolles Nebeneinander

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Blicken auf eine erfolgreiche Festwoche zurück: Organisationsleiterin Martina Dufner-Wucher (v.l.), OB Dr. Ulrich Netzer und technische Leiterin Marianne Lechner.

Kempten – Drei Dinge ließen sich auf der Schluss-Pressekonferenz der Festwoche von der Festwochen-Leitung vernehmen: Es war eine der erfolgreichsten Festwochen, es war eine Festwoche der Veränderungen und es war die letzte Festwoche, die noch in der Amtszeit von OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) stattfand.

Laut Festwochen-Organisationsleiterin Martina Dufner-Wucher waren es heuer mehr als 180 000 Besucher, die an den Eingängen gezählt wurden. Davon waren rund 100 000 Besucher auf die Messe tagsüber und rund 80 000 auf dem Volksfest am Abend unterwegs. Die Besucher kamen vor allem aus Kempten und Umgebung, der Anteil der Besucher aus entfernteren Winkeln des Allgäus und aus Oberschwaben konnte laut Dufner-Wucher und OB Netzer aber deutlich erhöht werden. Genauere Informationen zur Herkunft und zu Eindrücken der Messebesucher und Aussteller wird es nach der Analyse einer diesjährig auf dem Gelände erhobenen Umfrage durch das Institut Dirr geben.

 „Es war ein friedliches Volksfest, wo sich das Allgäu trifft um gemeinsam zu festen. Ein bemerkenswertes Nebeneinander, man berät, verkauft, informiert und feiert”, so OB Netzer, der die Besucheranzahl mit Einschluss des kulturellen und sportlichen Rahmenprogramms sogar auf 200 000 hochsetzte. „Und es war eine Festwoche der Veränderungen, denn Stillstand bedeutet Rückschritt”, so Netzer weiter. „An manchen Stellen müssen wir nachjustieren, das stellt aber das Neue nicht grundsätzlich in Frage”, so unisono die Einschätzung von OB Netzer, dem Festwochenbeauftragten des Stadtrates, Herbert Karg (FW), Organisationsleiterin Martina Dufner und der technischen Leiterin Marianne Lechner. 

 Friedliches Fest 

Laut Festwochenleitung war es eine friedliche Festwoche mit nur einer größeren Schlägerei auf dem Festgelände. Auch der Glasbruch aus vergangenen Zeiten fand heuer nicht mehr statt. 

Lobend hervorgehoben wurde von den Verantwortlichen auch das ermäßigte Festwochenticket des ÖPNV. Zum Ende blickte OB Dr. Netzer nicht ganz ohne Wehmut auf die positive Veränderungen der Allgäuer Festwoche während seiner Amtszeit zurück. „Gangst zur Festwoch? Na, i bin im Urlaub”, so war das früher, meinte Herbert Karg und fügt hinzu: „Das ist heute umgekehrt”. War die Festwoche Mitte der 90er Jahre eine fast ausschließlich Kemptener Angelegenheit, die Besucherzahl überschaubar, die Zahl feilgebotener „Gurkenhobel” dagegen unüberschaubar und Jugendliche lediglich schlecht gelaunt in Begleitung ihrer Eltern anzutreffen, habe sich Bild komplett gewandelt.

Jörg Spielberg

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