Wenn es brodelt und zischt

Die Experimental-Vorlesung an der nta begeistert die Schülerinnen und Schüler im voll besetzten Hörsaal. Foto: Schubert

Professor Dr. Gerd Bouchon hat seit Jahren einen engen Kontakt zur Naturwissenschaftlich-Technischen Akademie (nta) in Isny. Als Dozent im Vorsemester und enger Freund des Direktors der nta, Prof. Dr. Gerald Grübler, hat er im großen Hörsaal schon einige Male gezeigt, das die Chemie einiges zu bieten hat. Jetzt war es einmal mehr so weit: Fast 300 Schülerinnen und Schüler waren mit ihren Lehrern nach Isny gekommen, um sich über die nta zu informieren und mit eigenen Augen zu sehen, dass Chemie durchaus mal knallt und zischt.

Die Maria-Ward-Schule aus Lindau, die Realschulen Wangen, Leutkirch, Bad Waldsee und Kißlegg sowie das Gymnasium Isny hatten in der Planung der Veranstaltung Interesse angemeldet, um an der Experimental-Vorlesung teilnehmen zu können. Zu Beginn stellte Dozent Wille die Schule und ihre Ausbildungsgänge vor. So werden Ausbildungen zum CTA (chemisch-technischen Assistenten), PTA (pharmazeutisch-technischen Assistenten), PhyTA (physikalisch-technischen Assistenten), BioTA (biotechnologischen Assistenten) und Assistenten für Informations- und Kommunikationstechnik angeboten. Die Ausbildung führt in zwei Jahren auf Wunsch auch zur Fachhochschulreife, sodass anschließend ein Hochschulstudium möglich ist. Das kann entweder gleich in der nta oder in anderen Hochschulen absolviert werden. Auskünfte über die Schul- und Studiengänge gibt es im Internet unter www.nta-isny.de oder in einem persönlichen Gespräch mit den Lehrkräften. Nächste Möglichkeit hierfür ist zum Beispiel der Tag der offenen Tür am 10. März 2012. Nach den allgemeinen Informationen war es soweit: Professor Gerd Bouchon präsentierte zusammen mit Dipl. Ing. Jürgen Nowarra und einer ganzen Reihe von Studenten eine exakt durchkalkulierte Supershow, in der es niemandem langweilig werden konnte. Da sprudelte und kochte es, da sorgten Termitpulver und andere Verbindungen für Lichteffekte und Reaktionen. Das konnte einem schon ein wenig den Atem rauben. Zwei Stunden lang hielten die Akteure die Zuschauer in ihrem Bann und nach einem letzten großen Lichteffekt endete die Experimental-Vorlesung. „Das war nicht nur Kreidechemie, sondern Faszination pur“, meinte der Leiter der nta, Prof. Dr. Gerald Grübler. Mal sehen wer sich von den Schülern nach dem Schulabschluss bei der nta einschreiben wird. Die Experimental-Vorlesungen kam jedenfalls richtig gut an.

Meistgelesene Artikel

Ausblick und Austausch

Kempten – Knapp 200 Repräsentanten der verschiedenen Bereiche des Lebens in Kempten versammelten sich am Dienstagabend in der Schrannenhalle des …
Ausblick und Austausch

Entwurf der neuen Autobahnbrücke vorgestellt

Kempten – Deutlich auffälliger als bisher wird die neue Zeppelinbrücke über der A7, Höhe Ursulasried, gestaltet sein. Mit einem oberliegenden …
Entwurf der neuen Autobahnbrücke vorgestellt

Lebensgefährtin versucht anzuzünden

Kempten – Am Donnerstagnachmittag vergangener Woche eskalierte ein Streit zwischen einem Pärchen, in dessen Verlauf der Mann offenbar versuchte seine …
Lebensgefährtin versucht anzuzünden

Kommentare