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Kleinere Brötchen will kommendes Jahr das Tiefbauamt backen. Wie Amtsleiter Markus Wiedemann in der Haupt- und Finanzausschusssitzung am Montag vergangener Woche berichtete, wird die Bauverwaltung im Straßenunterhalt und bei den Brückensanierungen Kosten reduzieren und den Winterdienst anpassen.

Die Ausgaben im Straßenbau können von rund 2,3 Millionen auf 1,5 Millionen gesenkt werden. Bei den Deckensanierungen der Straßen sei man auf einem guten Weg und auch die Brückensanierungen seien für 2010 durchaus zurückführbar, so Wiedemann. Weniger Kosten habe man auch bei den Ampeln der Stadt. Obwohl man in der Kaufbeurerstraße und in der Memmingerstraße je eine Anlage zusätzlich eingerichtet habe, entstehen durch die Umrüstung auf die LED-Technik geringere Kosten im Unterhalt. Einzig an den Ufern der Gewässer dritter Ordnung müssen Böschungsschäden behoben werden. Uwe Gail, Leiter des städtischen Betriebshofes, schilderte den Nutzen der Grünwertkompostieranlage. Zunächst haben die Mitarbeiter das gesamte Restgrüngut aus öffentlichen Bereichen und den Friedhöfen gesammelt. Es folgte das einmalige Vorzerkleinern und Mischen durch eine Fremdfirma und die Zufuhr des Materials nach Schlatt. Dort bezog der städtische Betriebshof den Fertigkompost für den Eigenbedarf. Bürgermeister Josef Mayr (CSU) lobte, dass der Grünabfall nun energetisch verwertet wird. Für das kommende Jahr hat der städtische Betriebshof folgende Maßnahmen geplant: Die Sanierung des Sportplatzes an der Nordschule, die Sanierung des Rasenspielfeldes beim SV 29 Kempten, der behindertengerechte Umbau verschiedener Wertstoffinseln-Standorte sowie die Planungen in der Betriebsstation und verschiedener Ausgleichsmaßnahmen. Aufgrund der nochmaligen Konsolidierung im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt 2010 leiste das Tiefbauamt einen wesentlichen Beitrag, um Schulden zu vermeiden.

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