Was wird aus dem Museumskonzept?

In der Reihe der Stadtteilbegehungen zu aktuellen kommunalpolitischen Themen hatte der SPD-Ortsverein Kempten-Ost jetzt zu einem Treffen auf dem Bereich der ehemaligen römischen Siedlung eingeladen. Anlass waren die Überlegungen zur Gestaltung der Museumslandschaft, besonders die Vorhaben auf dem Cambodunum.

Kulturamtsleiter Dr. Gerhard Weber erläuterte den Genossen die Vorhaben. Stadtrat Lothar Köster hatte zunächst die Grundzüge des Auftrags und des Ergebnisses des Arbeitskreises zur Museumsentwicklung (der KREISBOTE berichtete) dargestellt. Das Konzept soll eine zukunftsorientierte eigenständige und attraktive Museumslandschaft bieten. So entstand das Konzept „Römerstadt Kempten – Cambodunum“, „Doppelstadt Bürgerfleiß und Fürstenglanz (Reichs- und Stiftstadt)“ und „Allgäu: Alpen – Mensch – Natur“. Zur Römerstadt führte Dr. Weber aus, dass in Anlehnung an die Thermen ein weiterer Museumsbau für ein „Römisches Museum“ vorgesehen sei. Der soll nach Möglichkeit direkt an den Schumacherring angebunden werden, damit den Bürgern eine weitere Verkehrsbelastung in den Anwohnerstraßen erspart bleibt. Stolz ist die Museumsverwaltung laut Weber auf die gute Zusammenarbeit bei Straßenbau und Renovierung der Wohnhäuser durch die Baugenossenschaft. So konnte im Cambodunumweg durch eine Pflasterung den Grundriss der römischen Gebäude sichtbar werden. Aussichtsreich verlaufen derzeit die Gespräche, diese visuell auch an den Häuserfronten aufzumalen. So kann bildlich eine Vorstellung der alten Bebauung entstehen. Auf Nachfrage sagte Dr. Weber zu, dass entsprechende Hinweistafeln dieses Vorhaben noch unterstützen werden. Ebenso ist vorgesehen, dass die Präsentation im APC den Bedürfnissen angepasst wird. n relativ kurzer Zeit werden den Besuchern dafür ausleihbare „Audioguides“ zur Verfügung stehen.

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