"Wollen an Projekt rangehen"

Ab dem zweiten Halbjahr 2012 soll die Staatsstraße 1308 westlich von Kimratshofen grundhaft instand gesetzt werden. Foto: Matz

„Das Staatliche Bauamt Kempten wird sich im Rahmen der Bestandserhaltung von Staatsstraßen bemühen, die Staatsstraße (St) 1308 westlich von Kimratshofen (Gemeinde Altusried) grundhaft instandzusetzen“, so Staatsminister und Landtagsabgeordneter Thomas Kreuzer. Die Straße soll soweit verbessert werden, dass der Straßenabschnitt den heutigen verkehrlichen Anforderungen entspricht, so der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei.

Die St 1308 führt vom Altusrieder Ortsteil Kimratshofen zur Landesgrenze Baden-Württemberg. Sie ist für die hohe Verkehrsdichte, insbesondere auch im Bereich Schwerlastverkehr zu schmal. In der Vergangenheit war es immer wieder zu Unfällen gekommen, in die Lastkraftwagen verwickelt waren. „Im Rahmen der grundhaften Instandsetzung soll deshalb nicht nur die Straßen- decke stellenweise erneuert, sondern auch die Fahrbahn von knapp 5 Meter auf 5,5 bis 6 Meter verbreitert werden“ so der Minister. Das Staatliche Bauamt Kempten hat auf die gute Nachricht sofort reagiert und „bereits die Vermessung in Auftrag gegeben“ wie Behördenleiter Bruno Fischle mitteilte. Angesichts der geplanten Fahrbahnverbreiterung wird auch Grunderwerb erforderlich sein. Erst danach kann mit der Planung begonnen werden. Da sich das Projekt nicht in der ersten Dringlichkeitsstufe des Bayerischen Staatsstraßenausbauplans befindet, hatte sich Staatsminister Thomas Kreuzer bei der Obersten Baubehörde nachhaltig dafür eingesetzt, dass zumindest eine grundhafte Instandsetzung der St 1308 in absehbarer Zeit erfolgen kann. Etwas konkreter konnte es Fischle am Montag gegenüber dem KREISBOTEN formulieren: „Das Staatliche Bauamt bereitet alles vor, damit das Projekt ab der zweiten Hälfte 2012 angegangen werden kann.“ Dafür müssen dem Behördenleiter zufolge jedoch die finanziellen Mittel und die rechtlichen Voraussetzungen (Grunderwerb) gegeben sein. „Wir wollen an das Projekt rangehen.“

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