Im Zeichen des Jubiläums

Der Eintritt zur Allgäuer Festwoche ist dieses Jahr der gleiche wie im Vorjahr und es wird mehr Toiletten geben. Das hat am vergangenen Mittwoch der Werksausschuss, ehemals Festwochenausschuss, beschlossen. Gleichzeitig hat er zusammen mit Andreas Tanner von der Werbeagentur Tanner das Plakatmotiv zur Festwoche präsentiert. Um einer Kontroverse wie der um das Plakat mit dem umstrittenen Froschkönigmotiv im vergangenen Jahr vorzubeugen, haben die Ausschussmitglieder heuer persönlich zusammen mit Tanner einen Vorschlag erarbeitet. Anders als im vergangenen Jahr, als sich die überraschten Stadträte nur allmählich mit dem Froschkönig-Plakat anfreundeten und es letztendlich nur abnickten, haben die Ausschussmitglieder hier selbst aktiv mitgearbeitet. In zwei Treffen hätten sie mit ihm Ideen ausgetauscht und das Motiv gemeinsam erarbeitet, so Tanner.

Eine große „60“ vor blauem Himmel soll heuer der Blickfang sein. Die Zahl stehe für das 60-jährige Jubiläum der Festwoche. In der Ziffer sechs ist das gezeichnete tanzende Paar des ersten Festwochenplakats zu sehen, in der Null das Foto zweier attraktiver Mädels, das im vergangenen Jahr auch auf der Zumsteinwiese zu sehen war. Alt und Neu wollen die Stadträte und Tanner damit in Einklang bringen. Gleichzeitig soll der Entwurf zeigen, „dass die Festwoche keine verstaubte Messe ist, sondern in die Zeit passt“, so Tanner. Die übliche Grüne Welle am Boden der Grafik mit Schriftzug und Dauer der Messe bleibt. Nur heißt es dort heuer „60 Jahre Allgäuer Festwoche“. Wegen der konjunkturellen Flaute und auch als Geschenk zum Jubiläum, so Festwochenorganisator Heinz Buhmann, schlug die Verwaltung vor, die Einrittspreise dieses Jahr nicht zu erhöhen. Einzige Änderung: Der Eintritt zur Kunstausstellung soll sogar frei sein. Zuletzt hatte der Ausschuss im vergangenen Jahr die Ticketpreise um jeweils rund 20 Cent angehoben. Ein Tagesticket kostet demnach wieder 6,70 Euro. Abendbesucher kommen weiterhin für zwei Euro auf das Gelände. Mehr Damentoiletten Dort werden künftig mehr Toilettencontainer stehen. Zwischen ZUM und Bierzelt sollen künftig drei weitere Container Platz finden. Zwei davon seien für Frauen, einer für Männer reserviert. Vor allem dem Mangel an Damentoiletten wolle die Stadt so nachkommen, erklärte Buhmann. Außerdem sollen die Container zwischen Markthalle und Turnhalle westlich des Bierzelts um eine weitere Damentoilette aufgestockt werden. Werksausschuss heißt das Gremium mittlerweile deswegen, weil die Organisation der Allgäuer Festwoche ab April in den Arbeitsbereich des neuen Kommunalen Eigenbetriebs „Tourismus- und Veranstaltungsservice“ fällt, für den der neue Ausschuss jetzt zuständig ist. Die Fraktionen entsenden jedoch die gleichen Vertreter. Lediglich der Ausgang der Kommunalwahl vergangenen März hat für ein paar Veränderungen der Besetzung gesorgt.

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