Zuschüsse gewährt

Sowohl der Aktionskreis familienfreundliches Kempten (AFFK) als auch der Fachdienst „Triangel“ bekommen ab dem kommenden Jahr voraussichtlich einen städtischen Zuschuss. Der Jugendhilfeausschuss gab in seiner jüngsten Sitzung jedenfalls für beide Zuschussanträge grünes Licht. Jetzt müssen Stadtrat bzw. Landkreis noch nachziehen.

Der AFFK hatte, wie Matthias Haugg, Leiter des Stadtjugendamts, in Erinnerung rief, bereits im Frühjahr einen jährlichen Zuschuss ein Höhe von 10 000 Euro beantragt. Aufgrund einiger offener Fragen hatte das Gremium damals den Antrag noch nicht abgesegnet, stand ihm aber grundsätzlich positiv gegenüber. Nachdem jetzt geklärt ist, dass die Ziele des AFFK in großen Bereichen deckungsgleich mit den strategischen Zielen der Stadt sind und eine Kooperation zwischen AFFK und Stadt möglich ist, empfahlen die Ausschussmitglieder dem Stadtrat einstimmig, dem AFFK ab dem Jahr 2012 einen jährlichen Zuschuss von 10 000 Euro zu gewähren. Die Lebenshilfe und die Körperbehinderte Allgäu beantragten von der Stadt einen Zuschuss für den Fachdienst „Triangel“. Grund für den Antrag ist nach Angaben der Träger, dass der Fachdienst ohne finanziellen Zuschuss nicht mit weiter aufrecht gehalten werden kann. „Triangel“ unterstützt Kinder in Regelkindergärten in Kempten und im Oberallgäu, die in ihrer Entwicklung auf besondere Achtsamkeit und Unterstützung angewiesen sind. Außerdem berät der Fachdienst die betroffenen Erzieherinnen. Haugg zufolge ist der Fachdienst aus Sicht der Stadt sehr wichtig. „Er übernimmt eine wertvolle Beratungsfunktion.“ Angedacht ist daher ein Zuschuss von 5000 Euro pro Jahr. „Triangel“ wird auch vom Freistaat Bayern finanziell unterstützt. Diese Förderung bleibe bestehen, wenn die Stadt ebenfalls einen Zuschuss gewähre, so Haugg. Der Landkreis Oberallgäu hat für den Fachdienst einen Zuschuss in gleicher Höhe wie der städtische in Aussicht gestellt. Der Jugendhilfeausschuss beschloss daher, den Fachdienst „Triangel“ jährlich mit 5000 Euro unter die Arme zu greifen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass auch das Oberallgäu und der Freistaat einen Zuschuss gewähren.

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