Abwechslung vom Alltag

Städtischer Betriebsausflug nach Ulm

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Die Teilnehmer der Gruppenführung im Bibliothekssaal des Klosters Wiblingen.

Isny – Jedes Jahr geht das gesamte Personal der Stadt Isny auf einen gemeinsamen Betriebsausflug und die Verwaltung bemüht sich dabei immer um Abwechslung im Programm. Ein besonderer Punkt des Ausflugs ist es, dass die Senioren der Verwaltung ebenfalls zu dieser Veranstaltung eingeladen sind.

Insgesamt 185 städtische Ange- stellte und Ehemalige waren es, die sich in diesem Jahr zu der Fahrt in die Region angemeldet hatten.

Das Programm war verlockend. Um 7:30 Uhr traf die Reisegruppe auf dem städtischen Bauhof ein und dort gab es erst einmal heißen Kaffee und eine Butterbrezel, um die Lebensgeister ein wenig anzuregen. Bürgermeister Rainer Magenreuter begrüßte die Reisegesellschaft auf einem Sandberg stehend und mit einem Schirm in der Hand, denn gerade zeigte Petrus wie das Wetter auch sein könnte. Das war allerdings der einzige Wetterausrutscher des Tages, von zwei kleinen Schauern am Mittag und am Abend abgesehen.

Bald fuhren die drei gecharterten Busse auf den Baubetriebshof und die „Reisegruppe Rapunzel“ zog als erste ab. Der vollbesetzte Bus war in Legau angemeldet, wo Informationen über die vertriebenen Bioprodukte, biologischen Landbau und Vermarktung einen sehr informativen Programmpunkt darstellten.

Im zweiten Bus hatten zwei Gruppen ihre Plätze eingenommen und rund die Hälfte war bei Magirus im Gewerbegebiet Donautal angemeldet. Die LKW-Produktion von Iveco/Magirus ist ausgelagert, aber dafür ist dort die gesamte Produktion an Brandschutzfahrzeugen zusammengefasst. Hier hatte die Stadt auch schon im letzten Jahr die Große Feuerwehrleiter geliefert bekommen und die Fahrzeuge für die Teilorte Isnys stammen ebenfalls von dort. Entsprechend war auch der Empfang. Bei einem zünftigen Weißwurstessen wurden erste Informationen vermittelt und anschließend ging es auf Betriebsführung.

Bücher verlagert

Die Besucher des Bibliothekssaales im Kloster Wiblingen waren da etwas herber aber kulturell wertvoll unterwegs. Der Saal der Bibliothek ist schon beeindruckend aber die verwöhnten Isnyer denken dann immer gleich an die wundervolle Predikantenbibliothek in den eigenen Mauern und manche sahen sich da schon etwas enttäuscht um. Von den ehemals 15.000 Büchern ist nichts mehr übrig. In Kriegen und Feldzügen wurde viel geplündert und die letzten 9000 Bücher wurden nach Stuttgart verlagert. Was nun die Gitterschränke füllt, ist eigentlich „zweite Wahl“. Gut, dass der Saal in seiner Gestaltung da wieder ein wenig ausgleicht.

In Ulm hatten die Teilnehmer dann erst einmal ein wenig Freilauf bevor eine Stadtführung angesetzt war. Keine Frage: Unter Führung von Bürgermeister Magenreuter war eine starke Gruppe zum „Barfüßer“ gegangen, um dort zu Mittag eine Pause einzulegen. Die Stadtführung oder der Besuch der Kunsthalle Weißhaupt rundeten das Programm ab.

Gemeinsames Essen

Spätnachmittags saß dann alles wieder in den Bussen und ein gemeinsames Abendessen im Buxheimer „Wiesenbräu“ bot noch ausreichend Zeit für Gespräche und den Austausch der Eindrücke des ganzen Tages. Abends waren die Busse dann wieder in Isny angekommen und Anita Gösele, die Hauptinitiatorin der Veranstaltung, konnte auch wieder langsam zur Ruhe kommen. „Schön war’s“ sagten die Teilnehmer und dankten noch einmal allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen beigetragen hatten.

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