Zum Abschied eine Rose

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Davon können viele Absolventen nur träumen: Katharina Freiberger (1,25), Lisa Justinger (1,09) und Jan Aßmann (1,27) legten die Mittlere Reifeprüfung an der Johann-Winklhofer-Realschule als Jahrgangsbeste ab.

Landsberg – Alle hatten sich zum Abschied fein gemacht. 175 Absolventen der Johann-Winklhofer-Realschule durften in einer Feierstunde im Sportzentrum die Abschlusszeugnisse von Schuldirektorin Angela Hager-Krug entgegen nehmen. 26 von ihnen hatten in ihrer Abschlussnote sogar eine Eins vor dem Komma.

„Ich bin stolz auf euch“, sagte die Schuldirektorin, „ihr ward ein toller Abschlussjahrgang, nicht nur wegen eurer Leistung sondern auch wegen eurer sozialen Kompetenz“. Und sie ergänzte: „Wenige reale Freunde sind allemal besser als hundert Facebook-Freunde“.

Hager-Krug verglich den Weg ihrer Schüler mit einer Bergtour und der erste Gipfel, der bestiegen wurde, sei der Realschulabschluss. Die Lehrer seien mit Bergführern vergleichbar, die die Gipfelstürmer vor manchem Abgrund ferngehalten hätten. „Oben angekommen sieht man dann weitere Gipfel“, gab sie ihren ehemaligen Schülern mit auf den Weg. OB Mathias Neuner fand in Erinnerung an seine eigene Prüfung, dass nach all dem Stress jetzt auch mal relaxen angesagt sei und fügte hinzu: „Ihr werdet euch lange an diesen Tag erinnern“.

Viele gute Ratschläge begleiteten die Absolventen an diesem Tag. „Jedes Ende ist der Anfang für etwas Neues“, meinten die Schulsprecher Lucia Straub und Johannes Halder. „Der Abschluss ist vergleichbar mit einem Schlüssel für die nächste Tür“. In der Tat haben bereits viele von ihnen haben bereits eine Lehrstelle, andere wollen auf weiterführende Schulen gehen.

Fast die Traumnote

Der große Augenblick kam für die Schüler der insgesamt sieben Abschlussklassen, als sie namentlich auf die Bühne gerufen wurde und neben dem Zeugnis auch eine rote Rose erhielten. Abschließend wurden die Schulbesten und die Schüler mit „außerordentlichen Engagement“ nochmals geson­- dert geehrt und gewürdigt. Als Jahrgangsbeste konnte sich Lisa Justinger freuen. Sie erreichte mit einem Notenschnitt von 1,09 fast den absoluten Traum­wert. Wäre der Sport nicht gewesen, verriet die Schuldirektorin, hätte die Note noch ein wenig besser ausfallen können. Katharina Freiberger erreichte eine 1,25 und Jan Aßmann die Gesamtnote 1,27. Den musikalischen Rahmen für die Feierstunde lieferten der Schulchor und die schuleigene Band. Viel zu erzählen gab es im Anschluss an den offiziellen Teil. Beim Stehempfang, den die VR-Bank gesponsert hatte, fingen die die ersten Schüler schon an, ihre Erinnerungen an ihre Schulzeit auszutauschen. Sie werden sich sicherlich auch noch lange daran erinnern, dass symbolisch zu ihrer Schulentlassung viele bunte Luftballons in die Freiheit „entlassen“ wurden.

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