Achtbare Erfolgsbilanz

Tritt wieder an: Schondorfs Bürgermeister Peter Wittmaack mit der SPD-Ortsvorsitzenden Marlene Orban und dem SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Albert Thurner (von links). Foto: Osman

Er ist seit mehr als fünf Jahren Schondorfs Gemeindechef und möchte es auch bleiben: Peter Wittmaack ist von der Orts-SPD erneut als Kandidat für die im Mai anstehenden Bürgermeisterwahlen aufgestellt worden. Wie in Landsberg, steht auch in der Ammersee-Gemeinde spätestens 2020 die Zusammenlegung von Bürgermeister- und Kommunalwahlen an. Wittmaack hat bereits zugesagt, dass er im Falle seiner Wiederwahl acht Jahre im Amt bleiben würde.

Ernsthafte Zweifel an der Wiederwahl des 58-Jährigen bestehen nicht. Ein Gegenkandidat ist nicht in Sicht, und Wittmaacks bisherige Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen, wie die SPD-Ortsvorsitzende Marlene Orban betont. Sie bezeichnet die Zusammenlegung der beiden nördlichen Bahnübergänge als Wittmaacks größten Verdienst – ein Projekt, an dem sich seine beiden Vorgänger jahrelang die Zähne ausgebissen hatten. Orban hat das hautnah miterlebt, denn sie sitzt seit 34 Jahren für die SPD im Schondorfer Gemeinderat. Nur dank seiner Hartnäckigkeit habe Wittmaack in zähen Verhandlungen mit der Bahn und dem Staatlichen Bauamt in Weilheim die Baumaßnahme durchgesetzt. „Der ganze Ort ist froh darüber“, so Orban. Die Schulden der Kommune hat Wittmaack in seiner bisherigen Amtszeit von 5,7 Millionen Euro auf 2,5 Millionen Euro gedrückt. Der örtliche Kindergarten wurde saniert und er-weitert, außerdem eine Krippe geschaffen. Es entstand ein Jugendhaus sowie ein Seniorenzentrum, das vom neu gegründeten Seniorenbeirat geleitet wird. Die energetische Sanierung der rund 60 gemeindeeigenen Wohnungen ist auf den Weg gebracht. Mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm wurde auch das Rathaus energetisch saniert und umgebaut. „Ich habe Schondorf verstanden, darum machen wir weiter“, erklärt Wittmaack und betont, dass er nur dank der guten Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderats und der zuverlässigen Verwaltung so viel habe erreichen können. Die sieben stimmberechtigten Mitglieder des SPD-Ortsverbands, die am Freitag Abend zur Aufstellungskonferenz in der Sportgaststätte gekommen waren, gaben ihr Votum für Wittmaack denn auch einstimmig ab.

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