Äußerst informativ

Beim Kreisboten in Landsberg (Rossmarkt 195) erhältlich und ein hervorragendes Weihnachtsgeschenk: das neue Buch über den Landkreis Landsberg.

Das neue Kreisheimatbuch kann sich sehen lassen: Auf 344 Seiten haben zahlreiche Autoren, Ortschronisten, Historiker und Fotografen in monatelanger Arbeit alles Wissenswerte über den Landkreis Landsberg zusammengetragen. Entstanden ist ein reich bebildertes, äußerst informatives Werk, das einen umfassenden Überblick zu Vergangenheit und Gegenwart des Landkreises gibt. Am Samstag wurde das Buch in der Aula des Ignaz-Kögler-Gymnasiums offiziell vorgestellt.

„Heute ist ein freudiger Tag“, begrüßte Landrat Walter Eichner die zahlreichen Gäste, darunter auch CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt und die beiden Landtagsabgeordneten Kathrin Sonnholzner und Dr. Thomas Goppel. Nach den beiden Kreisheimatbüchern aus den Jahren 1966 und 1982 „brauchte dieses Buch dringend eine Nachfolgepublikation“, sagte Eichner und präsentierte stolz die Neuauflage mit dem Titel „Landkreis Landsberg am Lech – Heimat zwischen Oberbayern und Schwaben“, das Produkt monatelanger und intensiver Zusammenarbeit von Autoren, Ortschronisten und Historikern. Einer Person dankte Eichner ganz besonders: Kreisheimatpflegerin Dr. Heide Weißhaar-Kiem, bei der alle Fäden zusammenliefen. „Mit viel Herzblut und Eifer“ habe Weißhaar-Kiem für dieses Buch gearbeitet. „Und dafür ist sie manchmal an die Grenze der Belastbarkeit gegangen – und dies alles im Ehrenamt“, betonte der Landrat. Oft habe sie wegen fehlender oder zu langer Artikel oder anderen Dingen nachtelefonieren müssen. Auch Pater Dr. Cyrill Schäfer, Leiter des EOS-Verlages in St.Ottilien, lobte „ihre unerschöpfliche Energie“. Wie ein Motor habe sie die Arbeiten vorangetrieben. „Voller Überzeugung und leicht hemdsärmelig darf ich sagen: Sie sind die Mutter dieses Buches“, so Eichner und überreichte Dr. Weißhaar-Kiem das erste Exemplar des Kreisheimatbuches. Das zweite Exemplar ging an Sonia Fischer, Leiterin des Neuen Stadtmuseums Landsberg, die die redaktionellen Arbeiten „mit Strenge und Charme“ (Eichner) durchgeführt habe. Weitere Exemplare erhielten der Fotograf Bernd Kittlinger, alle beteiligten Autoren sowie Sparkassenchef Direktor Hans Reiter. Die Sparkasse hatte das Projekt mit 10000 Euro gefördert. „Diese Spende haben wir dringend benötigt, weil wir wegen des größeren Umfang des Buches die Haushaltsmittel überschritten haben“, gestand Eichner. Um den veränderten Lesegewohnheiten gerecht zu werden, seien anfänglich 260 Seiten geplant gewesen, sagte auch Dr. Heide Weißhaar-Kiem. Zum Vergleich: Das Kreisheimatbuch aus dem Jahre 1966 hatte einen Umfang von 748 Seiten, das von 1982 sogar 912 Seiten. Doch die abgelieferten Texte seien weit über die Vorgaben hinausgegangen. „Wir hätten locker 900 Seiten voll bekommen.“ Entstanden sind letztlich 344 Seiten, auf denen sich die Autoren mit den Themen Landschaft und Natur, Archäologie und Geschichte, Der Lechrain und die schwäbischen Gebiete, Tradition und Brauchtum, Kunst und Baudenkmäler, Kultur und Bildung, Wirtschaft und Verkehr sowie den einzelnen Gemeinden befassen. Das Kreisheimatbuch ab sofort für 29,80 Euro erhältlich beim KREISBOTEN Landsberg, Rossmarkt 195, Tel. 08191/91630.

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