"Alt hilft Jung" mit Zuwachs – mehr Patenschaften für Hauptschüler

Angeregt durch den KREISBOTEN-Beitrag über die Aktion „Alt hilft Jung“ (AhJu) im Mehrgenerationenhaus Landsberg haben sich Mandatsträger und Kreisverband der CSU vergangene Woche intensiv mit dem Projekt zur Förderung von Schulabschlüssen in der Hauptschule auseinandergesetzt.

Unter anderem der Leiter des Staatlichen Schulamtes, Konrad Lemnitzer, Kreishandwerksmeister Ernst Höß und Vertreter von Rotary und Lions folgten der Einladung von Dr. Thomas Goppel, um auszuloten, wo in Landsberg solche Hilfe ansetzen kann. Das Ergebnis der Mittwochsrunde sei ermutigend: Aus den Reihen der Beteiligten sollen erfahrene Berufs- und Fachvertreter gefunden werden, die sich im „beruflichen Unruhestand“ freiwillig melden, um je einen Burschen oder ein junges Mädchen aus den 8. und 9. Hauptschulklassen in der Phase der Berufs- und Ausbildungsorientierung zu beraten, zu begleiten und zu fördern. „Die Zahl der bislang 18 Anwärter auf ein solches Patenschaftsmodell soll aus den Reihen der Berufsroutiniers aufge-stockt werden, weil die neuen Hauptschulrektoren im Landkreis einen Gesamtbetreuungsbedarf für 60 junge Leute angemeldet haben“, gibt Goppel sein Ziel an. Lupold von Wedel gab einen Einblick in das in Dillingen schon funktionierende Modell einer solchen Patenschaftsgemeinschaft. „Natürlich müssen der jeweilige Pate, Betreuer oder Mentor und der oder die Jugendliche in den Hauptschulabschlussklassen erst einmal zueinander Vertrauen fassen, bevor das Projekt zum Erfolg führt“, unterstrich von Wedel und verwies auf erste positive Erfahrungen in Landsberg. Die neuen AhJu-Partner wollen jetzt möglichst Paten und Betreuer für alle neuen Hauptschulstandorte im Landkreis ausfindig machen, dann mit den zuständigen Lehrkräften über das Schulamt die richtige Auswahl für die jeweiligen Betreuungs-Zweier ausfindig machen und starten. Zentraler Ort für die Einrichtung wird laut Heidi Holzhauser von der Arbeitsagentur, das Mehrgenerationenhaus in Landsberg sein. „Bei ihr und Margarita Däubler ist die Initiative von Wedels in besten Händen“, befindet Ex-Pädagoge und CSU-Kreisvorsitzender Dr. Goppel.

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