Landsberg trauert um Hans Hamberger

Er prägte die Stadt und deren Kommunalpolitik

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Altoberbürgermeister Hanns Hamberger ist in der Nacht von Sonntag auf Montag im Alter von 89 Jahren verstorben.

Landsberg – Die Lechstadt trauert um Hanns Hamberger. Der Altoberbürgermeister ist in der Nacht von Sonntag auf Montag im Alter von 89 Jahren verstorben. Er hinterlässt seine Ehefrau Gertrud, zwei Töchter und einen Sohn.

Hamberger, am 11. September 1923 in Unterbernbach im Landkreis Aichach geboren, wurde 1970 zum Oberbürgermeister Landsbergs gewählt und hatte dieses Amt nach zwei Wiederwahlen 18 Jahre lang inne. Am 30. April 1988 ging er in den Ruhestand. Zuvor, zwischen 1960 und 1970 war er für die CSU Mitglied des Stadtrates und seit 1972 auch im Kreistag politisch aktiv.

Hamberger gehörte dem Ausschuss für mittlere Städte des deutschen Städtetages an, war Mitglied im Wohnungs- und Bauausschuss des Bayerischen Städtetages sowie im Spar­kassen- und Bezirksverband Oberbayern. „Hanns Hamberger prägte die Landsberger Kommunalpolitik maßgeblich und beeinflusste die positive Entwicklung der Stadt“, sagt Oberbürgermeister Mathias Neuner.

Der Verstorbene war Träger der Goldenen Bürgermedaille seiner Heimatstadt, 1980 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen, 1982 die Bayerische Denkmalschutzmedaille. 1983 erhielt er die Kommunale Verdienstmedaille in Silber und 1986 den Goldenen Ehrenring der Stadt, und drei Jahre danach wurde Hamberger das Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse verliehen.

Nach Wehrdienst und Kriegs­gefangenschaft schloss Hamberger ein Jurastudium ab und arbeitete von 1948 bis 1951 als Gerichtsreferendar. Zwischen 1952 und ’56 war er im Anwärterdienst und als Rechtsanwalt tätig und bis 1970 bei der Wehrbereichsverwaltung VI in München zuletzt als Regierungsdirektor und Dezernent.

Der Trauergottesdienst findet am Freitag um 10 Uhr in der Engelskirche statt, die Beerdigung ist gegen 11 Uhr im Alten Friedhof.

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